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| Waiting For Louise |
| Die Band wurde bereits 1992 als Nebenprojekt
der beiden Voerder Musiker Michael Mann (Gesang, Gitarre, diverse
Saiteninstrumente) und Detlef Goch (Schlagzeug) gegründet. Beide
hatten bereits 1980 gemeinsam die RUSTY NAILS ins Leben gerufen,
zuerst als reine Bluesband, später als stilistisch offenere Gitarrenrockband.
1985 hatte Detlef Goch die Rusties bereits wieder verlassen, die dann
von Michael zusammen mit den Brüdern Klaus und Bernd Baumgart, sowie
Tommy Werlich (alles bekannte Gesichter in der Dinslakener Musikszene)
bis ins Jahr 1997 erfolgreich weitergeführt wurden (eine EP 1989 und
eine CD 1992).
Bereits während dieser Zeit haben also Michael und Detlef ihre alte musikalische Partnerschaft wieder aufgefrischt. Ziel war es, im Unterschied zu „normalen“ elektrischen Rockbands, den Sound von Folk- und Bluegrassbands (Gitarre, Banjo, Mandoline, Dobro etc) mit der Intensität einer Rockband (Bass & Drums) und den Liedern hochkarätiger Songschreiber zu verbinden (Bob Dylan, Neil Young, Nick Drake, Gram Parsons, Lou Reed, Johnny Cash, Van Morrison, Tim Buckley, etc.). Man sagte dazu damals auch „unplugged“, obwohl dieses Etikett etwas fade wirkt. Erste Auftritte als Gitarre/Perkussion-Duo waren vielversprechend, danach hat es aber mehrere Jahre gebraucht, um eine passende Truppe zusammenzuholen. Sängerinnen, Gitarristen, Bassisten, Banjospieler und dergleichen kam und gingen bzw. wurden wieder gegangen, meistens weil diese „Folkies“ nicht genug Hartnäckigkeit („Arsch“) mitbrachten: man kann auch mit akustischen Instrumenten die Intensivität des Rock’n’Roll erzeugen! Bereits seit 1995 ist Petra Schüller aus Wesel dabei, die sich mit Michael in alter Jefferson Airplane bzw. Gram Parsons/Emmylou Harris-Tradition den Gesangsjob teilt. Eine Zeitlang war sie auch für den zu dieser Zeit oft vakanten Job am Bass zuständig, spielt in der aktuellen Besetzung aber Akkordeon und Mundharmonika. 1999 bis 2001 gab es dann endlich eine konstante und erfolgreiche Besetzung, in der neben den drei bereits genannten Musikern Olaf Hermann (Mandoline u. diverse Saiteninstrumente) und Heinz Hülshorst (Bass) spielten. Beide kamen von der damals auf Eis liegenden Cowboyband Old Country Folks. In dieser Besetzung wurde dann auch die erste CD „From 6 To 5“ (während der Aufnahmen ist die Band vom Sextett zum Quintett geschrumpft) aufgenommen und zahlreiche Gigs gespielt. Im Sommer 2001 haben sich die beiden dann leider wieder abgesetzt, um ihre alte Stammband wieder aufleben zu lassen. Alle Leser dieses Artikels, die selber schon lange in Bands spielen, kennen diese ewige Spiel vom Ein- und Ausstieg und „musikalischen Differenzen“: hier sollen diese nervenden Geschichten deshalb auch nicht vertieft werden. Interressierte können das auf der Homepage nachlesen. Letztendlich hat die Band im Dezember 2001 mit dem Ex-Bochumer und Neu-Weseler Johannes Lehmann einen tollen neuen Bassisten gefunden, der im Gegensatz zu seinem Vorgänger über einschlägige Erfahrungen im Bluegrassbereich verfügt und Michaels Liebe zum „Americana-Sound“ (man könnte es auch Countrymusik für Hippies und ohne Cowboyhüte nennen) teilt. Leider war es aber bisher nicht möglich, einen passenden Ersatz für Olaf zu finden. Es wird immer noch ein Musiker, besser sogar zwei, für die Instrumente Mandoline, Gitarre, Banjo und Dobro gesucht, die im Moment von Michael alleine abgedeckt werden müssen. Im Studio klappt das wegen der Mehrspurtechnik ganz gut (die neue CD ist in der Mache!), live kann die Vielfalt des Instrumentariums zur Zeit nur eingeschränkt rübergebracht werden. |
| Kontakt: |
| Michael Mann |
| E-mail: mmann@waiting4louise.de oder / dgoch@waiting4louise.de |
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mehr Infos >> http://www.waiting4louise.de/ |