Ich stelle bei meinen Recherchen für diese Seite gerade fest, dass es das Label
immer noch gibt, wenn auch ohne europäische und amerikanische
Vertriebspartner wieder zurückgestutzt auf das Level "Obskures Indie-Label".
(11.05.2009)
Für ein paar Jahre in den 80ern war das neuseeländische Flying Nun-Label mal der Nabel der
Gitarrenpop-Welt. Zumindest für ein paar Querdenker wie mich und
vielleicht noch ein paar andere ...
(01.05.2009)
| The Chills: "The 'Lost' EP" (FN 004, 1985) |
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| The Chills: "Kaleidoscope World" (FN COLD 005/FNE 13, 1986) |
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| The Verlaines: "Hallelujah, All The Way Home" (FN 040, 1986) |
Ein faszinierendes neuseeländisches Gitarre/Bass/Drums-Trio um den klassisch
trainierten Sänger/Gitarristen Geoff Downes, der es tatsächlich schafft,
Velvet Underground und Kammermusik (Streicher und Holzbläser) zusammenzubringen.
So weit ich weiß, war dieses Album oder dessen Arrangements, seine
Prüfungsarbeit zum Studienabschluss. |
| "Tuatara - A Flying Nun Compilation" (FN 045/FNE 20, 1985) |
Die
Kompilation, mit der in Europa alles begann, auch wenn zu diesem
Zeitpunkt das Label schon ein paar Jährchen dabei war.(11.05.2009) |
| Sneaky Feelings: "Waiting For Touchdown" (FN ANDA62/Normal 54, 1986/1987) |
"Musik aus Neuseeland" klebt als Sticker vorne auf meinem Exemplar
der Platte. Das war damals eine kleine Welle bei uns, für die das
Bonner Label Normal als europäische Vertretung und das neuseeländische
Label Flying Nun wichtig waren. Damals konnte man von Flying Nun
ungehört (fast) alles kaufen. Bei "Waiting For Touchdown"
handelt es sich um eine Kompilation für den europäischen Markt
mit Liedern vom 84er Debütalbum "Send You" und von den
7"-EP's "Husband House" (1985) und "Better Than Before"
(1986). Wie bei den Labelkollegen The
Verlaines, The Chills und The
Clean handelt es sich um Gitarrenrock, allerdings waren die Sneaky
Feelings immer etwas "normaler" bzw. poppiger als ihre Kollegen
und haben deswegen vielleicht nicht den gleichen Kultstatus. Auf jeden
Fall hatten sie tolle Songs, geschrieben von allen vier Musikern - also
auch vom Trommler und vom Bassisten!(07.03.2008) |
| Sneaky Feelings: "Sentimental Education" (FN FEEL 6/FNE 14, 1987) |
Das zweite Album der neuseeländischen Band (bzw. das dritte, wenn man
die Kompilation "Waiting For Touchdown"
mitzählt), aber das erste, was es damals auf dem noch jungen Medium
CD gab. Besonders der Titel "Coming True" hatte es mir angetan
und war auch auf zahlreichen Mixkassetten, einem seitdem nahezu ausgestorbenen
Medium, vertreten.(07.03.2008) |
| "Jay Clarkson" (FN 054, 1987) |
Jay Clarkson, zuvor bei den Expendables, ist eine der weniger Frauen, die hier im Mittelpunkt stehen, auch wenn in
einigen der Flying-Nun-Bands auch Frauen gespielt haben (z.B. Jane Dodd als
Bassistin bei den Verlaines oder Kaye Woodward als Gitarristin bei den
Bats). Dies ist ihr Debüt-EP (oder Mini-Album?) mit
immerhin 7 Liedern und fast 30 Minuten Spielzeit. Spröde und eher
unterproduziert, aber doch irgendwie schön und charmant. Mit "The Boy
With The Sad Hands" gibt es hier sogar einen der schönsten Flying
Nuns-Songs überhaupt neben "Pink Frost" von den Chills!(11.05.2009) |
| "Bird Nest Roys" (FN 065, 1985) |
![]() |
| The Verlaines: "Bird Dog" (FN 077, 1987) |
Das zweite Album dieser unterschätzen Band aus Neuseeland: zwar bleibt
"Hallelujah, All The Way Home"
vom vergangenen Jahr als meine "Initialzündung" immer die Nummer 1 für
mich - aber eigentlich ist "Bird Dog" noch besser, wenn man genauer
hinhört!
"I love that imported German beer, |
| The Bats: "Daddy's Highway" (FN 079/FNE 23, 1987) |
Robert Scott spielte Bass bei den legendären The Clean. Als
Sänger/Songschreiber und Rhythmusgitarrist waren The Bats sein
Vehikel. Schöner Gitarrenpop, auch wenn mich Scott als Sänger auf der
Länge eines ganzen Albums nicht überzeugt. Mit Unterbrechungen kommt die
Band in Urbesetzung, neben Scott sind das Gitarristin Kaye Woodward,
Bassist Paul Kean und Trommler Malcolm Grant, immer wieder
zusammen. Es gibt mit "The Guilty Office" sogar ein ganz neues
Album, das ich aber nocht nicht hören konnte.(11.05.2009) |
| The Chills: "Brave World" (FN 090/FNE 12, 1987) |
Nach mehreren Singles (einige davon auf der Kompilation "Kaleidoscope World"
zu fnden) gab es 1987 unter der Produktionsaufsicht von Mayo Thompson (Red Crayola) endlich ein "echtes" Album.(11.05.2009) |
| Straightjacket Fits: "Melt" (FN 105, 1989) |
|
| The Verlaines: "Some Enchanted Disevening" (FN 129, 1990) |
Auch
das dritte Album der Verlaines ist gut gelungen. Zum ersten Mal ohne
Bassistin Jane Dodd. Danach habe ich die Band ein wenig aus den Augen &
Ohren verloren.(11.05.2009) |
| Stereolab: "Refried Ectoplasm: Switched On, Vol. 2" (FN 331, Juli 1995) |
Gelegentlich hat das Label auch Bands, veröffentlicht, die nicht von
"way down under" stammen. Zum Beispiel die englischen Stereolab
mit dieser Zusammenstellung von Singles und anderen Resten. Eine meiner
ersten Stereolab-CDs, allerdings nicht in der Flying-Nun-Version,
sondern vom bandeigenen englischen Duophonic-Label, was ja auch ein
klein wenig nahe liegender ist.(11.05.2009) |
| Ween: "The Pod" (FN 322, 199?) |
Auch
das exzentrische amerikanische Duo Mickey Melchiondo und Aaron
Freeman alias Dean und Gene Ween hat bei Flying Nun veröffentlicht,
wobei ich mir dieses Album mit dem einer Leonard-Cohen-Greatest-Hits-Platte
nachempfundenen Cover mal aus der Grabbelkiste gezogen habe, aber bis
heute nicht weiß, ob ich das Album mag oder nur merkwürdig finde ...(11.05.2009) |

Die
Kompilation, mit der in Europa alles begann, auch wenn zu diesem
Zeitpunkt das Label schon ein paar Jährchen dabei war.
Das zweite Album der neuseeländischen Band (bzw. das dritte, wenn man
die Kompilation "
Jay Clarkson, zuvor bei den Expendables, ist eine der weniger Frauen, die hier im Mittelpunkt stehen, auch wenn in
einigen der Flying-Nun-Bands auch Frauen gespielt haben (z.B. Jane Dodd als
Bassistin bei den 
Auch
das dritte Album der Verlaines ist gut gelungen. Zum ersten Mal ohne
Bassistin Jane Dodd. Danach habe ich die Band ein wenig aus den Augen &
Ohren verloren.
Gelegentlich hat das Label auch Bands, veröffentlicht, die nicht von
"way down under" stammen. Zum Beispiel die englischen Stereolab
mit dieser Zusammenstellung von Singles und anderen Resten. Eine meiner
ersten Stereolab-CDs, allerdings nicht in der Flying-Nun-Version,
sondern vom bandeigenen englischen Duophonic-Label, was ja auch ein
klein wenig nahe liegender ist.
Auch
das exzentrische amerikanische Duo Mickey Melchiondo und Aaron
Freeman alias Dean und Gene Ween hat bei Flying Nun veröffentlicht,
wobei ich mir dieses Album mit dem einer Leonard-Cohen-Greatest-Hits-Platte
nachempfundenen Cover mal aus der Grabbelkiste gezogen habe, aber bis
heute nicht weiß, ob ich das Album mag oder nur merkwürdig finde ...