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Michaels Favoriten 2010

Es hat garnicht lange gedauert, bis mit Laura Veirs "July Flame" das erste '10er Alben eintrudelte, auch wenn es sich dabei im klanglichen Sinne eher um eine Sommerplatte handelt.
(12.01.2010)

Die ersten Alben von 2010 lassen natürlich noch auf sich warten. Bereits für den Januar angekündigt sind unter anderem neue Alben von Laura Veirs, den Tindersticks, Motorpsycho und Konstantin Gropper, AKA Get Well Soon, auf die ich mich schon freue. Ansonsten immer mal wieder nachschauen unter "FRISCH AUSGEPACKT" oder in der "GRABBELKISTE". Vielleicht mag ja auch noch der eine oder andere im Jahresrückblick 2009 herumstöbern?
(01.01.2010)

die Besten

Musée Mécanique: "Hold This Ghost" (Souterrain Transmissions, Jan. 2010/2008)
mehr über "Hold%20This%20Ghost" Die Entdeckungsreise nach Portland geht auch mit dieser Veröffentlichung aus dem Hause Souterrain Transmissions weiter. Vergleiche in der Presse bemühen gerne den Einsatz der vielen mehr oder weniger exotischen oder "historischen" Instrumente- von der singenden Säge bis zum Uraltanalogsynthie. Aber eigentlich handelt es sich bei Musée Mécanique doch auch nur um zwei singende und songschreibende Burschen mit ihren Gitarren, deren Musik für meinen Geschmack gut zu Leuten wie J. Tillman und William Fitzsimmons passt, auch wenn Micah Rabwin und Sean Ogilvie ihr musikalisches Grundgerüst aus Gesang und Gitarren lieber mit mechanischen und nicht mit digitalen Zutaten vom Laptop anreichern. Beide begleiten übrigenz nebenher sowohl live als auch im Studio des Öfteren Labelkollegin Laura Gibson. Alleine dafür muss man sie mögen.
Natürlich ist gibt's auch bei dieser fünften LP des Labels die MP3s gratis dabei. Vielleicht ist es auch erst die dritte Veröffentlichung, denn sie trägt zwar die Nummer SOU005LP, mir sind aber nur die beiden anderen Alben von Laura Gibson (SOU001LP) und Ramona Falls (SOU002LP) bekannt. Es heisst also: weiter aufmerksam sein.
(12.02.2010)
Laura Veirs: "July Flame" (Bella Union, Jan. 2010)

mehr über "July%20Flame" Laura Veirs würde "in einer besseren Welt die Massen bewegen ... In unserer grauen Wirklichkeit aber bleibt es wieder mal einer eher überschaubaren Zahl von Wissenden überlassen, dieser erdverbundenen Fee des Feinklangs ein weiteres Mal zu verfallen. " - treffend formuliert es der Mann aus dem Glitterhaus. Schon beim ersten Hören ist klar, dass auch das neue Album mindestens die Qualität vom Vorgänger "Saltbreaker" von 2007 hat. Die Produktion lag wie immer in den Händen des Schlagzeugers und Tonmeisters Tucker Martine, mit dem sie auch privat liiert ist. Ein starkes Team.
"Saltbreaker" war übrigenz noch beim edlen Warner- Sublabel Nonesuch erschienen. Es kann aber auch sein, dass da für Europa und USA unterschiedliche Veröffentlichungsstrategien gefahren werden: auch das Album von The Low Anthem kam in Europa beim britischen Indie-Label Bella Union und in den USA bei Nonesuch heraus, so weit ich das überblicke. Wie auch immer.
(08.01.2010)

"July Flame" lauft bei mir rauf und runter. Mein erstes Album des neuen Jahres ist direkt der erste Kandidat für das beste Album des Jahres!
(13.01.2010)

Letzte Woche war ich mit einer guten Freundin in Köln beim Auftritt von Laura Veirs mit ihrer neuen Band "The Hall Of Flames", in der die beiden Songwriter ud Multiinstrumentalisten Eric Anderson (eigenes Projekt: "Caltaldo") und Nelson Kempf (Chef der Band "The Old Believers") und die Geigerin Alex Guy mitwirken. Zuerst gab es wenig überzeugende Solospots von Kempf und Anderson, aber dann kam Laura auf die Bühne - und alles wurde gut! Das Mädel ist übrigenz hochschwanger und lieferte einen wunderbaren Auftritt ab. Aber Schwangerschaft ist ja auch keine Krankheit. Ich weiss nur nicht, ob ich, wenn ich Tucker Martine wäre, meine Frau bzw. Freundin alleine auf Europatournee lassen würde. Aber das geht mich ja nichts an. Ausserdem macht Laura Veirs den Eindruck, als wenn sie selbst genau weiss, was sie tut: Sie hatte ihre Band schon ziemlich gut im Griff. Besonders gut gefielen mir der Titelsong "July Flame" (jetzt weiss ich endlich, wie sie ihren charakteristischen Sound auf der E-Gitarre hinbekommt!) und der überraschende Coversong: "Never Going Back" von Fleetwood Mac (vom Album "Rumours", kennt jeder)
(09.02.2009)

  • Konzerthighlight: Köln, Studio 672, 02.02.2010
  • Motorpsycho: "Heavy Metal Fruit" (Stickman, Jan. 2010)
    mehr über "Heavy%20Metal%20Fruit" Beängstigend: auch das zweite Album des Jahres 2010, das den Weg zu mir findet, ist ein Kandidat für das Album des Jahres! Motorpsycho gehören schon seit vielen Jahren zu meinen Favoriten - und besonders dann, wenn sie dem HEAVY-Aspekt ihres Wesens nicht gänzlich nachgeben und gleichzeitig ihre FOLK- und PSYCHEDELIC-Seite nicht vergessen. Deshalb ist schon beim ersten Hören des neuen Albums, gerade mal ein halbes Jahr nach der VINYL-ONLY-Veröffentlichung "Child Of The Future", klar, dass das neue Werk sogar in der an Highlights nicht gerade armen Veröffentlichungsliste der Band etwas ganz Besonderes darstellt.
    Ich bin erschlagen von der Heftigkeit und gleichzeitig begeistert & berührt von den filigranen Dazumischungen! So braucht der Opener "Starhammer" fast drei Minuten bis zum ersten lauten Ton und bricht nach fast 13 Minuten ohne Ausblenden oder gespieltem Schluss einfach ab. So etwas würde kein "normaler" Rock-Produzent durchgehen lassen. Und unter vier Minuten bleibt nur die wunderschöne Pianoballade "Close Your Eyes". Danach wird es wieder wilder: "W.B.A.T." ist je nach Blickwinkel oder gerade laufender Passage eine entspanntere Variante von John McLaughlins Mahavishnu Orchestra, eine rockigere Version von Robert Fripps King Crimson, eine intelligentere Version von Black Sabbath oder sogar Beatles durch den Gitarrenbooster gejagt. Und am Ende gibt's dann noch bei "Gullible's Travails" 20 Minuten Ohrenkino vom Feinsten. WAHNSINN!
    Wenn es überhaupt etwas zu meckern gibt, dann vielleicht über den (scheinbar) plumpen Titel der CD oder das Cover in seiner Photoshop-Ästhetik - eben Motorpsycho-Humor. Oder hab ich's nicht richtig verstanden?
    (17.01.2010)
  • Konzerthighlight: Köln, Gloria, 28.05.2010
  • Tindersticks: "Falling Down A Mountain" (4AD, Jan. 2010)
    mehr über "Falling%20Down%20A%20Mountain" Stuart Staples mit seiner wunderbaren Band Tindersticks jetzt auf dem 4AD-Label - das macht natürlich Sinn! Was soll man zu dieser Band noch viel sagen, die seit den früher 90ern ein paar grosse Alben (vor allem die titellosen ersten beiden von 1993 bzw. 1995) und viele mittelprächtige gemacht, auch wenn ich als Hörer nicht immer am Ball war? "Falling Down The Mountain" hat mich nun neben den - wie immer - guten Kritiken aus folgenden Gründen zum zeitnahen Erwerb bewogen: die göttliche Mary Margaret O'Hara hat beim witzigen (!) "Peanuts" einen ihren leider äußerst seltenen Gesangsaufritte im Duett mit Staples. Zum Kauf der CD hätte das zwar alleine schon gereicht, aber als ich mir sicher war, dass bei der Vinylausgabe ein Downloadgutschein dabeisein würde, war die Sache natürlich geritzt!
    Ist das Album jetzt so gut wie die grandiosen ersten beiden? Ich habe keine Ahnung nach dem ersten Hören - auf jeden ist es noch besser als das schon ziemlich gute Comebackalbum "The Hungry Saw" von 2008!
    Ach ja - der irische Singer/Songwriter David Kitt gehört jetzt als Gitarrist und zweite Gesangstimme fest zur Band.
    (28.02.2010)
  • Konzerthighlight: Düsseldorf, ZAKK, 28.02.2010
  • Christian Scott: "Yesterday You Said Tomorrow" (Universal/Concord, Feb. 2010)
    mehr über "Yesterday%20You%20Said%20Tomorrow" Am vergangenen Dienstag kam ein Anruf von meinem Freund Frank: er habe zwei Freikarten für ein Jazzkonzert am kommenden Abend in Kempen mit dem amerikanischen Jazztrompeter Christian Scott. Weil ich von dem Mann aber bisher noch nie etwas gehört hatte und ausserdem eigentlich keine Lust, nachts bei Eisesglätte mit meinem Wagen durch den linken Niederrhein zu heizen, wollte ich eigentlich schon absagen, aber Frank kann mitunter sehr überzeugend sein.
    Also waren wir beide am Mittwoch Richtung Kempen unterwegs (ein nettes Städtchen, soweit man das im Dunkeln beurteilen kann!), um dort im Jugendzentrum "Campus" einem grandiosen Auftritt beizuwohnen: gestern noch in Paris und morgen in Berlin legte das Christian Scott Quintet bei uns am beschaulichen Niederrhein einen Zwischenstopp ein und spielte ein dermassen gutes Konzert, dass ich mir am Donnerstag sofort das neue Album bestellen musste, das mir dann auch bereits am Samstag morgen von meinem wie immer gut gelaunten Briefträger überreicht wurde.
    Beim Konzert hatte Mr. Scott noch schmunzelnd damit kokettiert, dass die BBC sein neues Album zu einem der besten Jazzalben der letzten 50 Jahre erklärt hätte, was natürlich totaler Humbug ist, aber beim Hören beschleicht mich jetzt sogar der Gedanke, dass die BBC vielleicht sogar recht haben könnte.
    Um Euch noch neugieriger zu machen hier ein kurzes Zitat vom Künstler aus den Liner-Notes: "YYST was designed in subject matter and sound to have the brevity and the character of the recordings of the '60s (the John Coltrane Quartet, Miles Davis 2nd quintet, Bob Dylan, Hendrix, Mingus, etc.), a period when music was in direct relationship to society in view and application.". Wenn ich jetzt das Namedropping noch um Radiohead ergänze ("Eraser", die einzige Fremdkomposition, stammt von Thom Yorke) , dann haben wir (fast) alle Hinweise zum Verständnis dieser Musik zusammen.
    Erwähnt werden muss ausserdem noch die tolle Band von Platte und Konzert (Pianist Milton Fletcher, Bassist Kris Funn, Gitarrist Matt Stevens und Wahnsinnstrommler Jamire Williams), sowie der legendäre, inzwischen 85 Jahre alte Tonmeister Rudy van Gelder, von dem dieses Album aufgenommen wurde. Schön, dass dieser Mann noch unter uns weilt! Doch genug mit den vielen Querverweisen. Jetzt gilt für alle: selber hören! Wie ernst es Christian Scott mit seiner Verehrung von Bob Dylan ist, kann man übrigenz in dem kleinen Werbefilm erfahren, der auf den Webseiten der einschlägigen Internet-CD-Händler zu sehen ist.
    (22.02.2010)
  • Konzerthighlight: Kempen, Jazz Club im Jugendzentrum Campus , 17.02.2010
  • Thee Silver Mt. Zion Memorial Orchestra: "Kollaps Tradixionales" (Constellation, Feb. 2010)

    mehr über "Kollaps%20Tradixionales" Auf diese Platte bin ich über das Format - ein 10-Zoll-Doppelalbum mit beiliegender CD - aufmerksam geworden, ohne die Band aus Kanada vorher gekannt zu haben. Zwar war sie nicht gerade billig (über 20€!), aber bei diesem niedlichen Format reagiere ich nicht immer vernünftig. Auf jeden Fall machten das Cover und der Waschzettel vom Glitterhaus neugierig und ich habe bestellt. Gestern kam das Paket und ich lausche einer gewaltigen, beeindruckenden Musik, die ich erst einmal verdauen muss, um etwas wirklich geistreiches darüber sagen zu können.
    Bei der Band handelt es sich übrigenz um einen Ableger bzw. ein Nebenprojekt der kanadischen Avantgardeband Godspeed You Black Emperor und dies ist bereits das sechste Album seit 2000, allerdings wechselt der Name immer ein wenig: zuerst hiessen sie "A Silver Mt. Zion", zwischendurch "The Silver Mt. Zion Memorial Orchestra & The Tra-La-La-Band With Choir" und inzwischen eben "Thee Silver Mt. Zion Memorial Orchestra". Immer dabei waren Gitarrist Efrim Menuck, Kontrabassist Thierry Amar und Geigerinnen Sophie Trudeau und Jessica Moss. Zur aktuellen Besetzung gehört ausserdem Trommler Dave Payant. Von den Livequalitäten des Quintetts kann man sich sehr gut bei Youtube überzeugen. Auf jeden Fall rocken "Silver Mt. Zion", wie ich sie mal verkürzend nennen möchte, trotz des Übergewichts an "klassischen Instrumenten" (Kontrabass und zwei Geigen gegenüber E-Gitarre und Schlagzeug!) gewaltig.
    (28.02.2010)

    Die Band war auch an dem gelungenen Comeback-Album "Hot Wax" von Grant Hart bei der schönen Ballade "Barbara" beteiligt. Weiterhin haben sie auch den im vergangenen Dezember leider verstorbenen Vic Chesnutt auf zwei seiner letzten Alben begleitet, die ich aber noch nicht hören konnte.
    (17.03.2010)

    "At The Cut" von Vic Chesnutt ist gerade mit der Post gekommen ... und noch besser als erhofft!
    (21.03.2010)

    Ougenweide: "Herzsprung" (bureau b./Große Freiheit, April 2010)
    mehr über "Herzsprung" Das Comeback dieser Hamburger Folkband mit Hang zum Mittelalter hatte ich definitiv nicht auf dem Radar. Wegen des schönen Covers hatte ich aber online mal akustisch reingeschnuppert und war angenehm überrascht. Auch davon überrascht, dass schon nach wenigen Ougenblicken klar war, dass ich mir das Album bestellen würde.
    Gerade kam es mit der Post bei mir an. Nach dem ersten Hören bin ich sogar richtig begeistert: vielleicht ist "Herzsprung" sogar das beste Album der Band überhaupt. Vielleicht auch was für meine Liste der Besten des Jahres!
    Zur Musik will ich später mal mehr erzählen. Hier nur ein paar kurze Infos: von der alten Bestzung sind Sänger Olaf Casalich und die Wulff-Brüder dabei. Die weibliche Gesangstimme hat die mir bislang unbekannte Sabine Maria Reiss übernommen. Produziert und aufgenommen haben die bereits erwähnten Stefan Wulff und Frank Wulff in der Zeit von 2000 bis 2009. Multiinstrumentalist Stefan Wulff ist auch der (heimliche) Held dier Platte, denn seine Liste an kompetent eingesetzten Saiten-, Blas-, Tasten- und wasweissich-Instrumenten ist schier endlos. Leider ist er im März nach kurzer und heftiger Krankheit verstorben, hat also die Veröffentlichung seines Meisterwerks (das darf man wohl sagen) nicht mehr erleben können.
    (20.05.2010)

    der gute Rest ...

    "Dan Berglund's Tonbruket" (Act, Jan. 2010)
    mehr über "Dan%20Berglund%27s%20Tonbruket" Der schwedische Bassist Dan Berglund spielte bisher im Esbjörn Svensson Trio, einem der weltbesten Jazz-Piano-Trios der letzten Jahre, obwohl "E.S.T.", wie die Truppe auch kurz & knapp genannt wurde, eigentlich nie pur Jazz, sondern immer auch ein wenig "Rock" und alles mögliche andere war. Nach dem Unfalltod des Pianisten Esbjörn Svensson und somit dem zwangsläufigen Ende des Trios vor wenigen Jahren präsentiert Berglund hier seine neues Quartett, das noch weniger "pur Jazz" ist als die alte Band. Bei den ersten Tönen des Gitarristen Johan Lindström auf seiner Lapsteel bei der Eröffnungsnummer "Sister Sad" fühlt man sich eher an die Eröfnungssequenz von Pink Floyds "Wish You Were Here" erinnert: auch David Gilmour setzte gerne dieses sonst eher im Country angesiedelte Instrument ein. Zwar versuchen die Musiker von Tonbruket gar nicht erst, die musikalische Lücke von E.S.T. zu schließen (höchstens die "kommerzielle Lücke", denn auch Tonbruket veröffentlicht beim deutschen Jazzlabel Act!), aber ein besonderes Augenmerk liegt sicherlich auf dem Mann, der hier auf dem Klavierhocker in ziemlich großen Fußstapfen sitzt: es handelt sich um den offensichtlich sehr gut beschäftigten Martin Hederos, der ja schließlich auch die Tasten bei den Rockern von The Soundtrack Of Our Lives bedient und unter dem Namen Hederos & Hellberg ein gefragtes Klavier/Gesangs-Duo hat bzw. hatte.
    Ist das hier jetzt also "Jazz"? Oder "Rock"? Kein Ahnung - aber auf jeden Fall gute Musik- und auf gar keinen Fall das, was man im Allgemeinen als "Jazzrock" bezeichnet oder als "Progrock"!"Und das ist gut so!", wie unser Wowi aus Bärlin so schön sagt.
    (07.02.2010)
    Get Well Soon: "Vexations" (City Slang, Jan. 2010)

    mehr über "Vexations" Auf dieses schöne & schwere Vinyldoppelalbum musste ich einige Tage warten. Der erste Höreindruck ist eigentlich ganz gut, aber richtig gute Songs mit dem Ohrwurmfaktor, wie beim Debütalbum "Rest Now, Weary Head! You Will Get Well Soon", konnte ich auf die Schnelle nicht finden. Auf jeden Fall liegt dieses oppulente Album im Klappcover gut in den Händen. Ich bin sogar versucht zu glauben, dass dadurch die Musik beim Hören besser klingt. Ach ja - natürlich mit dem erhofften MP3-Downloadgutschein!
    (12.02.2010)

    Am Samstag war die Band in Haldern zu Gast. Und weil auch Musée Méchanique dort eigentlich spielen sollten bin ich natürlich hingefahren. Aber leider bin ich auch nach dem guten Auftritt der Band immer noch nicht viel schlauer, ob ich die Platte jetzt gut finde ohne nicht. Eigentlich stimmen alle Zutaten, aber irgend etwas fehlt ... vermutlich sind es doch die ein wenig zu melancholischen Lieder mit den ein wenig zu traurigen Melodien, die mir nicht wirklich gefallen, aber man kann es auch ganz schlicht so sagen: zu viel Klassik, zu wenig Rock'n'Roll - aber das trifft es auch irgendwie nicht ganz.
    Gestern war ich in Düsseldorf beim Konzert der Tindersticks, die ja auch sehr melancholisch daher kommen - aber die haben einfach die besseren Melodien und natürlich in Stuart Staples einen begnadeten Sänger und Performer. Aber da hat der noch recht junge Konstantin Gropper schließlich noch viel Zeit, um zu reifen ...
    (01.03.2010)

  • Konzerthighlight: Rock im Saal, Haldern, 27.02.2010
  • Johnny Cash: "American VI: Ain't No Grave" (American, Feb. 2010)
    Posthum veröffentlichten Alben haftet oft ein fader Beigeschmack an: von der zarten Frage "Hätte der Künstler zu Lebzeiten die Veröffentlichung dieser Musik gewollt?" bis hin zu Sprüchen wie "Resteverwertung" oder gar "Leichenfledderei". Auf die sechste Folge von Johnny Cashs American Recordings trifft das aber definitiv nicht zu. Es wäre sogar sehr schade, wenn uns Rick Rubin diese definitiv allerletzten (?) Aufnahmen eines der wichtigsten Sängers des letzten Jahrhunderts weiter vorenthalten hätte. Unpeinlich. Ergreifend. Wunderschön. Selbst das abschliessende "Oloha Ohe" kann nicht wirklich schocken.
    (01.04.2010)
    Midlake: "The Courage Of Others" (Bella Union, Feb. 2010)

    mehr über "The%20Courage%20Of%20Others" Drei und ein halbes Jahr gelten in der Popmusik, abgesehen vielleicht von Scott Walker, Axl Rose und Sade, als eine kleine Ewigkeit. Solange hat es gedauert, bis die Band aus Texas einen Nachfolger zu "The Trials Of Van Occupanther" veröffentlicht hat. Während jenes Album bei mir aus heute kaum noch nachzuvollziehbaren Gründen damals wenig Eindruck hinterlassen hatte (da muss ich wohl noch einmal nachsitzen!), war ich jetzt aber direkt dabei: die aktuellen Besprechungen von "The Courage Of Others" erwähnen die Vorliebe der Band für britischen Folkrock der frühen 70er (Fairport Convention, Pentangle, ...), weshalb ich besonders neugierig war. Zwar würde ich die Musik von Midlake nicht unbedingt als "Folkrock" bezeichnen - ich kann keine Verweise auf die britische Folk-Tradition heraushören - aber es klingt für meine Ohren trotzdem sehr schön. Es fällt dabei der Einsatz der Querflöte in fast jedem Lied auf, während der Einsatz von Tasteninstrumenten reduziert wurde. Man könnte vielleicht eher Jethro Tull als Vergleich anführen, aber da kenne ich mich kaum aus, denn Ian Anderson fand ich immer ein wenig anstrengend, während Midlakes Tim Smith interessante Songs schreibt und seine Flöte auch eher als Klangfarbe, denn als Soloinstrument einsetzt. Einziger Schwachpunkt nach dem ersten Hören: mir sind die Lieder melodisch etwas zu ähnlich geraten, sodass ich sie kaum auseinander halten kann. Da hätte ich gerne etwas mehr Abwechselung gehabt. Vielleicht muss ich da aber nur etwas öfter und konzentrierter zuhören. Ausserdem singen viele meiner Helden immer die gleiche Melodie und tun gut daran: Johnny Cash, Van Morrison, Bob Dylan, Robert Forster: die Liste ist lang.
    (22.02.2010)

    Ich habe "The Trials Of Van Occupanther" von 2006 wie versprochen noch einmal herausgekramt und kann jetzt alle beruhigen: ebenfalls ein tolles Album!
    (14.03.2010)

    Allison Moorer: "Crows" (Rykodiscs, Feb. 2010)
    mehr über "Crows" Auch Shelby Lynne's kleine Schwester ist inzwischen eine der ganzen großen in der Singer/Songwriter-Zunft. Für dieses Album ist sie wieder zurückgekehrt aus New York nach Nashville und hat sich statt von ihrem Ehemann Steve Earle wieder von ihrem alten Weggefährten und Trommler R.S. Field produzieren lassen, der diesen Job bereits auf dem 2004er-Alben "The Duel" und der Konzert-DVD "Show" gut machte.
    Der Mann vom Glitterhaus hält "Crows" sogar für "das bessere Shelby-Album", aber so weit möchte ich mich nicht aus dem Fenster hängen. Das ist aber auch egal, denn beide Ladies spielen in der ersten Liga und Vergleiche sind deshalb überflüssig und unnötig.
    (26.02.2010)
    Joanna Newsom: "Have One On Me" (Drag City, Feb. 2010)

    mehr über "Have%20One%20On%20Me" Ich sammle schon ziemlich lange Schallplatten, aber "Have One On Me" ist doch tatsächlich mein erstes Dreifachalbum, bei dem es sich nicht um ein Livealbum oder um einen Sampler handelt! Zu verantworten hat das Monumentalwerk eine noch recht junge und sehr aparte Harfenspielerin aus den nördlichen Kalifornien. Zwar hätte ich mir auch die 3-CD-Version zulegen können, aber: wenn schon ... denn schon ...
    Heute kam die Platte per Post in einem riesigen Karton, denn sie hätte nicht in eine normale LP-Verpackungen gepasst. Erinnert irgendwie an Boxen mit Klassischer Musik aus der Weihnachtszeit. Auch das Covermotiv wirkt völlig übertrieben, ist aber doch irgendwie passend. Insgesamt wirkt das alles sehr dekadent, doch jetzt bin ich sehr gespann auf die Musik ...

    3 x 6 Lieder, 3 x 40 Minuten Musik: die müssen erst einmal verdaut werden.

  • P.S.: auch Tripelalbum der ersten beiden Kategorien sind nur wenige in meinem Plattenschrank zu finden. Da fallen mir gerade mal Neil Youngs wunderbare "Decade"-Kompilation, der "Last Waltz" von The Band und "Europe 72" von meinen Helden, den Grateful Dead ein. Berühmt sind natürlich auch die "Yessongs", aber Yes sind eigentlich nicht meine Baustelle, auch wenn ich sie mir trotzdem vor wenigen Jahren als günstige Doppel-CD gekauft habe. Was gibt's da sonst noch? Natürlich "All Things Must Pass" von George Harrison, ein tolles 3fach-Werk, aber da bin ich erst vor kurzem bei der Wiederveröffentlichung als Doppel-CD auf den Geschmack gekommen. Damals musste die Single "My Sweet Lord" reichen.
    (11.03.2010)
  • So - die über 120 Minuten Harfenmusik sind durchgehört. Aber was soll ich jetzt sagen? Ein Meisterwerk? Keine Ahnung. Eher nicht. Vor allem nicht nur deshalb meisterlich, weil es ein Drillingsalbum ist. Man sollte mit diesem Etikett auch etwas sparsamer umgehen. Ein bisschen zu lang geraten? ja, natürlich! Hätte frau etwas weglassen können oder dürfen? Auf keinen Fall! Ein zwar schwer verdaulicher, aber dennoch leckerer Brocken (eigentlich ja drei Brocken!), von dem man und frau als Hörer noch lange etwas hat!
    (14.03.2010)

    Als Dreifach-Studioalbum fällt mir übrigenz noch "Sandinista" von The Clash ein, das mir aber im Moment noch zu viel des Guten ist. Auf jeden Fall weiß ich inzwischen deren Doppelalbum "London Calling" zu schätzen.
    (21.03.2010)

    Kathryn Williams: "The Quickening" (One Little Indian/Caw, Feb. 2010)
    mehr über "The%20Quickening" Eine neue Platte der englischen Folksängerin - immer gerne gehört. "The Quickening" wurde im letzten Jahr in wenigen Tagen live im Studio von einer vorzüglichen Band eingespielt: wieder mit Neill MacColl, ihrem Duettpartner vom Album "Two", aber auch mit dem mir bislang unbekannten Studiogitarristen Leo Abrahams und dem vorzüglichen Vibraphonspieler Anthony Kerr (die Atmosphäre ist also ein klein wenig wie bei Tim Buckley!). Produziert von Kate St. John, einer der bekanntesten Oboenspielerinnen Englands, die aber auch schon mal bei Van Morrison zum Saxofon greift und hier für Klavier und Akkordeon zuständig ist.
    Trotz des "Live-charakters" scheint das hier Kathryns bisher aufwändigste Produktion zu sein (ich kenne leider nicht aller ihre Platten!), was dem intimen Charakter ihrer Musik aber überhaupt nicht schadet. Vor allem der Gesang bezaubert wie immer.
    (07.05.2010)
    Jack Gilbert: "Till We Have Faces" (Churchhill, März 2010)

    Vor ein paar Tagen bekam ich überraschende Post aus der Schweiz:

    "Ciao Michael,
    Ich hab so viele gute Tipps auf Deiner Webseite erhalten, sodass ich Dir als kleines Dankeschön meine Debut-CD sende
    J.G."

    Ich habe mich natürlich sehr gefreut, denn ich bekomme selten solche Geschenke, aber wie der Mensch so ist: sofort kommen die dämlichsten Hintergedanken: was will der von mir? Niemand ist einfach nur selbstlos nett! Macht Jack hier schnöde Promotionarbeit?
    Beim Hören merke ich aber: das ist eine sehr schöne Platte. "Mainstream"-Rock der guten Art. Wenn man meine eigene Musik mit W4L oder die meines STTS-Kollegen Mathias Schüller als "Americana vom Niederrhein" bezeichnet, was ich persönlich eher irritierend als hilfreich finde, dann kann man das hier vielleicht "schweizer Americana" nennen. Aber auch das klingt bekloppt, weshalb ich lieber von guter, alter in den 70ern verwurzelter Singer/Songwriter-Rockmusik sprechen möchte, auch wenn das schon wieder ein wenig hilfreiches Wortungetüm ist. Aber was soll man auch antworten, wenn man gefragt wird: "Was machst du eigentlich für Musik?" Ich druckse dann meistens herum und antworte oft: "Folkrock", aber eigentlich meistens einfach: "Rockmusik". Oder eben "Mainstream der guten Art".
    Die Frage, ob ich etwas über "Till We Have Faces " schreiben soll, hat sich also bereits erledigt. Ich schreibe weiterhin nur über Platten, zu denen ich eine persönliche Beziehung habe. Jetzt bleibt nur eines offen: Ohne den Poststempel hätte ich nicht gemerkt, dass diese Musik aus der Schweiz kommt. Soll das ein Geheimnis bleiben? Dafür gibt es doch überhaupt keinen Grund ...
    (05.04.2010)

  • Hier könnt Ihr selber hören und bestellen: www.jackgilbert.tv
  • Bonnie 'Prince' Billy & The Cairo Gang: "The Wonder Show Of The World" (Domino/Drag City, März 2010)
    mehr über "Domino%2FDrag%20City%2C%20M%E4rz%202010" Will Oldham ist unglaublich produktiv. Jedes Jahr erscheinen mehrere Alben - eigentlich zu viele für mich, sodass ich inzwischen den Überblick verloren habe. Bei der "Wonder Show" habe ich mich aber wieder mal zur Anschaffung entschlossen und bin jetzt sehr angetan von der Musik. Hier stimmt alles: gute Songs (mit Texten von Will Oldham und Musik anscheinend komponiert von seinem Begleiter Emmett Kelly), gute instrumentale Umsetzung (schlichte Arrangements mit viel A- und ein wenig E-Gitarre von Kelly, dazu Bass und Perkussion von Azita Youssefi), stark verbesserter Gesang (Oldham singt um Klassen besser als noch zu Zeiten der Palace Brothers, obwohl ich auch das damals durchaus gemocht habe). Die LP hat zwar keinen MP3-Coupon, kommt mit einer 7"-Single daher: auch eine schöne Überraschung!
    (11.04.2010)
    Graham Parker: "Imaginary Television" (Bloodshot, März 2010)
    Alte Männer in Höchstform, die einen Scheiß auf das aktuelle Poptreiben geben. Mag ich sehr, so was. Ok - das Cover ist vielleicht ein Kandidat für meine Galerie der Scheußlichkeiten ("Ugly Cover"), aber die Musik ist - eigentlich wie immer in den letzten Jahren bei Mr. Parker - richtig gut. Abgehangen, unspektakulär, aber eben auch sehr gut. Demnächst vielleicht noch ein paar tiefere Eindrücke vom Album.
    (04.05.2010)
    Tunng: "... And Then We Saw Land" (Full Time Hobby, März 2010)

    mehr über "...%20And%20Then%20We%20Saw%20Land" Ein Sextett aus London, das ziemlich originell Folkgitarren und -gesänge mit modernen handgespielten und elektronischen Rhythmen mischt, entdeckt durch Zufall bei Youtube.
    Die Platte mit dem schönen Cover hatte ich bereits im März bestellt und kam gestern endlich mit der Post. Witzigerweise genau an dem Tag, für den ich auch ein Konzertticket hatte. Live war die Truppe sogar noch überzeugender als auf Tonträger: Während auf der Platte einmal diese schrecklichen Simmonds-Elektro-Drums zu hören sind ("The Roadside") und dort aber nicht ganz so schrecklich wirken, wie ich diese Geschmacksverirrung der 80er in Erinnerung hatte, kamen live vor allem die beiden Trommler der Band zur Geltung, die aus dem erwarteten "Folkloreabend" ein richtig kraftvolles Rockkonzert gemacht haben!
    (26.04.2010)

    Mir ist gerade aufgefallen, dass mir die Band doch schon einmal untergekommen ist: und zwar auf dem wunderbaren Tributalbum "Dream Brothers: The Songs Of Tim + Jeff Buckley", erschienen 2005 ebenfalls bei Full Time Hobby. Ich hatte auch irgendwie so eine Ahnung, dass ich sowohl von Band als auch von Label schon mal gehört hatte. Nebenbei bemerkt: ein toller Name für ein Indielabel!
    (18.05.2010)

  • Konzerthighlight: Gebäude 9, Köln, 22. April 2010
  • Dirtmusic: "BKO" (Glitterhouse, April 2010)
    mehr über "BKO" Chris Eckman (Walkabouts, Chris & Carla), Hugo Race (The Wreckery, Nick Cave) und Chris Brokaw (Come, Saint Vitus) waren im Januar des letzten Jahres zusammen mit der Turareg-Band Tamikrest im Studio in Bamako/Mali. Das Ergebnis gibt es jetzt als Vinyl-Doppelalbum mit CD und DVD. Da kann man ruhig mal ein paar Oiro mehr ausgeben - und wird natürlich nicht enttäuscht!
    (07.05.2010)
    Sharon Jones & The Dap-Kings: "I Learned The Hard Way" (Daptone, April 2010)
    mehr über "I%20Learned%20The%20HardWay" Sharon und ihre Junx spielen Soul. Diese Musik ist gleichzeitig sehr altmodisch und sehr modern. Sagen wir also besser: zeitlos & gut. Und überhaupt nicht "retro".
    Wichtig für den Vinylfreund: die Schallplatte ist nicht teurer als die CD (ansonsten ist das inzwischen ja schon der Standard!) und kommt sogar mit MP3-Download-Gutschein daher. Yeah!
    (15.04.2010)
    Shelby Lynne: "Tears, Lies, And Alibis" (Everso, April 2010)

    mehr über "Tears%2C%20Lies%2C%20And%20Alibis" Von Shelby Lynne bin ich als Künstlerin sehr überzeugt. So sehr, dass ich mir das neue Album, ihr erstes auf dem eigenen Label und angeblich "erstmalig unter völliger künstlerischer Kontrolle" entstanden, ungehört gekauft habe. Gestern kam's zusammen mit der Tunng-LP mit der Post. Am Abend, auf dem Weg nach Köln zum Tunng-Auftritt, habe ich es zweimal durchgehört und war ein wenig ratlos, weil es mich emotional überhaupt nicht angesprochen hatte. Ratlos und distanziert - so, wie der Blick von Shelby auf dem Coverfoto. Während ich ja ansonsten "unterproduzierte" Alben sehr zu schätzen weiss, so stört es mich hier der fehlende "Pop" doch irgendwie. Oder sind es die Songs, die mich (noch) nicht packen? Ich bin wohl besser vorsichtig und werde mit meinen weisen Worten etwas warten. Schließlich hatte mir ja auch das Album "Suit Yourself" von 2005 zuerst nur mäßig gefallen, bis es sich dann doch noch zu einem meiner Jahresfavoriten gemausert hatte ...
    (23.04.2010)

    Eine Erkenntnis ist deutlich: "Tears, Lies, And Alibis" ist keine Autofahrmusik. Aber zu hause in Ruhe gehört wirkt das Album jetzt schon deutlich besser. Zwar konnte ich immer noch keinen wirklichen Ohrwurm unter den Liedern entdecken, aber die Ratlosigkeit hat sich mehr oder weniger in Wohlklang aufgelöst. Also schau'n wir mal: vielleicht ist es ja auch so ein "Spätentwickler"?
    (26.04.2010)

    Alte Helden tun sich schwer ...

    Paul Weller: "Wake Up The Nation" (Island, April 2010)

    mehr über "Wake%20Up%20The%20Nation" Tja - eigentlich war ja immer mein Prinzip, dass ich Platten, die ich nicht mag, hier gar nicht erst erwähne. Bei ein paar meiner alten Helden (Neil Young, Man und Condo Fucks) habe ich da im vergangenen Jahr mal Ausnahmen gemacht. Paul Wellers neues Werk geht für mich auch nach zwei, drei Hörversuchen in diese Richtung: die harten Rockgitarren der meisten Nummern wollen mir überhaupt nicht gefallen, obwohl ich überhaupt nichts gegen harten Rock habe. Auch der (neuentdeckte?) Falsettgesang (z.B. bei "Aim High") nervt. Sowas konnte Curtis Mayfield besser.
    Was soll ich sagen? Ich bekomme leider keinen Zugang zu den neuen Liedern, worauf es wohl letztendlich hinausläuft. Vielleicht erst mal zur Seite legen und später noch mal reinhören ...
    (21.05.2010)

    Vielleicht bin ich etwas ungrecht gegenüber Paul Weller und seinem neuem Album, aber ich bekomme da nach wie vor keinen Zugang zu seinem Weckruf an die Nation. Also war die Alternative: weglassen oder einsortieren in der Abteilung Enttäuschungen!
    (12.07.2010)

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    Erstellt: 01.01.2010 Letzte Aktualisierung: 17.07.2010 09:03 626 Besucher seit dem 01.01.2010
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