Das
Album des Jahres
weitere
Highlights ...
| Died Pretty: "Free Dirt" (Citadel, Jan. 1996) | |
Died
Pretty sind Australier und spielen unspektakulären, aber wunderschönen
und kraftvollen Rock. Keinen Punk. Keinen Metall. Keinen Grunge. Einfach
Rock. Mit einem guten Sänger (Ronald S. Peno), einem Klassegitarristen
(Brett Myers) und solider Rhythmusgruppe. Am besten kommt aber
die fette Hammond B3 von Frank Brunetti. Produziert hat das Ganze
Rob Younger, der Ex-Sänger der kultigen Radio Birdmen,
Australiens Antwort auf MC5 und die Stooges. |
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| Motorpsycho: "Blissard" (Stickman, Feb. 1996) | |
Norwegens
bestes Trio, aufgestockt sogar zum Quintett durch einen Keyboarder und
Produzent Helge Sten alias Deathprod, der Theremin, Sampler
und Oszillatoren bedient, mit einem ihrer besten Alben: nicht mehr ganz
so hart, mehr Pop, viel psychodelisches Gefrickel. Enthält mit "S.T.G."
einen meiner Lieblingsongs der Band, der in der aktuellen DVD-Dokumentation
auch gleich zweimal toll gespielt wird.(04.07.2008) |
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| Tortoise: "Millions Now Living Will Never Die" (Thrill Jockey", Feb. 1996) | |
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| The Coctails (Carrot Top, März 1996) | |
"Zweitband"
des Sea And Cake-Gitarristen Archer
Prewitt, der hier auch singt. Blöder Bandname, gute Musik. |
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| Mark Eitzel: "60 Watt Silver Lining" (Virgin, März 1996) | |
Nach
einem Solo/Livealbum von 1991 noch zu Lebzeiten des American
Music Clubs hier das eigentliche Solodebüt seines Vorsitzenden
nach der Clubschliessung 1994. Zwar war schon das Spätwerk des Clubs
bei Virgin ein kommerzieller Flop, aber man versuchte es nochmal zusammen.
Genauso gelungen. Genauso erfolglos. Wunderbare Platte. Obwohl Eitzel
ein begnadeter Songschreiber ist gefällt mir hier am besten die Coverversion
des Carole King-Klassikers "No Easy Way Down". |
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| Flowerpornoes: "Ich & Ich" (Moll, März 1996) | |
Der
Schwanengesang von Duisburgs bester Band (wer lästert da was von
Peter Bursch und seiner "Bröselmaschine"?). Mit den "Gaststars"
Chris Cacavas an der Orgel und Regisseur
Leander Hausmann an der Mundharmonika. Tom Liwa bringt uns
dann noch eine wunderbare Version von "Sweet Thing" von Van
The Man! |
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| Stereolab: "Emperor Tomato Ketchup" (Elektra, März 1996) | |
Die Band um die charmante französiche Sängerin Laetitia Sadier
und den englischen Gitarristen Time Gane legt hier ihr zweites
Majoralbum vor. Für viele Leute ihr bestes Album. Kann sein. Aber
eigentlich kann ich mich da nicht wirklich entscheiden. |
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| Rosanne Cash: "10 Song Demo" (Capitol, April 1996) | |
Ein klasse Album von Johnny's Tochter! Und keine Sorge: das Ganze ist
keine unfertige Skizzensammlung, sondern richtig gut gelungen, wenn
auch auf fette Arrangements verzichtet wurde.
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| Steve Earle: "I Feel Alright" (E-Squared, Mai 1996) | |
Gut
wie alles aus dem Hause Earle. Den Titel "More
Than I Can Do" haben wir uns mit Waiting For Louise ganz hurtig
geschnappt und zu einem festen Bestandteil unseres Repertoires gemacht.
Der obere Link bringt Euch zu einer Liveaufnahme als MP3 vom Januar 2003
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| The High Llamas: "Hawaii" (Sony/Alpaca Park, Juni 1996) | |
...
Dann kam der dritte Streich: Hawaii (******), das bislang reifste Werk
der Herren O´Hagan, Holdaway, Bennett, Fell und Allum. Eine Hommage
an Brian Wilsons (unveröffentlichtes) Smile-Album, für die der
Begriff eingängig neu definiert werden muß: Elektronische
Klanglandschaften, kombiniert mit Banjos, Bläsern und Streichern,
überzogen von einem Hauch Easy Listening a la Mancini oder Bacharach.
(ME/Sounds) |
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| Lyle Lovett: "The Road To Ensenada" (Curb, Juni 1996) | |
| Del McCoury Band: "The Cold Hard Facts" (Rounder, Juni 1996) | |
Eine
der weltbesten Bluegrassbands. Und (zumindest auf dem Cover) ganz ohne
Cowboyhüte. |
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| Norma Waterson (Hannibal, Juni 1996) | |
Norma
Waterson ist vielen von Euch sicherlich unbekannt, obwohl sie eine der
allerwichtigsten Sängerinnen aus der britischen Folk-Szene ist. Sicherlich
vom Kaliber der leider viel zu früh verstorbenen Sandy Denny. Nach
meinem (in diesem Bereich etwas dürftigen) Wissensstand hat sie mit
diesem titellosen Album erstmals eine Kollektion von zeitgenössischem
Liedmaterial statt traditioneller Lieder vorgelegt: u.a. "Black
Muddy River" von Garcia/Hunter (wodurch wir bei Waiting
For Louise letztendlich erst zu unserer Version inspiriert worden sind),
"St. Swithin's Day" von Billy Bragg, "God Loves
A Drunk" von Richard Thompson, "The Birds Will Still
Be Singing" von Elvis Costello und "Pleasure And Pain"
von Ben Harper.Vorzüglich besetzt ist die Begleitband, sozusagen die Creme de la Creme der britischen Folkrockszene: Richard Thompson (Ex-Fairport Convention) an der E-Gitarre, Ehemann Martin Carthy (britische Folklegende und Ex-Steeleye Span) an der Akustikgitarre, Danny Thompson (Ex-Pentangle, wichtigster Begleiter von John Martyn und auch Nick Drake) am Kontrabass, Roger Swallow (Ex-Matthews Southern Comfort und Ex-Albion Band - lange nichts mehr von ihm gehört!) und Tochter Eliza Carthy als Geigerin und mit zweiter Gesangsstimme. Die Platte klingt sehr warm und transparent, was sicherlich auch an Produzent John Chelew liegt, dem wir schon das wunderbare Album "Bring The Family" von John Hiatt zu verdanken haben. |
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| Cache Valley Drifters: "Echoes And Reflections" (Taxim, Juli 1996) | |
Eine
reaktivierte Bluesgrasband aus Kalifornien, die in den 70ern schon mal
in eigener Sache und als Begleitband von Kate
Wolf aktiv war. Zu den alten Mitgliedern David West (Multisaitenvirtuose
und Verantwortlicher der CD-Reihe "Picking On...", hier hauptsächlich
am Banjo zu hören), Bill Griffin (Mandoline) und Wally
Barnick (Bass) kommt als Neuzugang der Gitarrist Mike Mullins.
Das virtuose Spiel stellt sie durchaus in eine Liga mit der Del
McCoury Band, allerdings werden Unterschiede bei der Songauswahl deutlich,
wo die Cache Valley Drifters (als Ex-Hippies?) sich auch bei Vorlagen
aus dem Rock&Pop-Bereich bedienen (hier z.B. "White Room"
von Cream).Wie gesagt, die Burschen sind aus Kalifornien und nicht
aus Nashville! |
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| David Munyon: "Acrylic Teepees" (Glitterhouse, Juli 1996) | |
Das Album entstand im legendären Jack Clement Recording Spa
in Nashville, unter Mithilfe von den Sessionspezis Craig Krampf
(drums) und Dave Pomeroy (Bass) und Al Perkins (u.a. bei
Stephen Stills Manassas
und Emmylou Harris' Nash Ramblers
dabei gewesen) an Gitarre, Lap-Steel und Dobro. David Munyon hat eine Art Songs zu schreiben und sie vorzutragen, die den Hörer sofort in der skurillen Welt dieses Außenseiters gefangen nehmen. |
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| Ween: "12 Golden Country Greats" (Flying Nun, Juli 1996) | |
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| Jerry Douglas & Peter Rowan: "Yonder" (Sugar Hill, Aug. 1996) | |
Eine
gelungene Duo-Aufnahme des weltbesten Dobrospielers Douglas mit einem
der bekanntesten Sänger/Gitarristen aus dem Bluegrass-Bereich. Rowan
spielte schon als Jungspund in der Bands von Bill Monroe, später
mit David Grisman (bei Earth
Opera und Old And In The Way)
und Jerry Garcia (Old
And In The Way). |
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| Valerie Carter: "The Way It Is" (Countdown, Okt. 1996) | |
Valerie
verdient ihr Geld als Chorsängerin bei James
Taylor und hat es in fast 20 Jahre auf gerade mal 2 Soloalben gebracht.
Auf diesem Album gibt es eine schöne Version von Van Morrisons "Into
The Mystic" mit Lyle Lovett
als Duettpartner, die uns zu unserer W4L-Version inspiriert hat. |
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| Low: "The Curtain Hits The Cast" (Virgin/Caroline/Vernon Yard, Okt. 1996) | |
70 Minuten lang schafft es dieses amerikanische Trio mit einer Gitarre,
einem Bass, wenigen Trommeln (von einem "Schlagzeug" kann man
eigentlich nicht sprechen!) und zwei Stimmen (vom Ehepaar Trommlerin Mimi
Parker und Gitarrist Alan Sparhawk), spärlichen Keyboardhintergrundklängen
(von Bassist Zak Sally und Produzent Steve Fisk) eine unvergleichliche
Stimmung zu erzeugen! |
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| Belle & Sebastian: "If You're Feeling Sinister" (Jeepster, Okt. 1996) | |
"In
some ways Belle and Sebastian were almost a recurrence of a Glaswegian
archetype. Hip, smart kids obsessed with utopian 1960s pop and boasting
a healthy lack of interest in kissing corporate butt have always been
an illuminating presence on the Glasgow underground, with a lineage that
runs back through the likes of The Pastels and Orange Juice. At their
best - and 1996's If You're Feeling Sinister is still their strongest
set of songs - they perfectly capture that delirious anything-could-happen
feeling that hits you as you start to leave your teens behind and discover
girls, books, boys, Glasgow late at night, music and venereal disease.
Songwriter and vocalist Stuart Murdoch has a fantastic eye for the surrealism
of everyday life and a deep compassionate joy in the world that is unrivalled
outside Bill Forsyth's Gregory's Girl - that other classic piece of west-coast
urban mythology. The Fox In The Snow is a beautifully lisped paean to
directionless outsiders, waiting just for life to happen to them, while
Like Dylan In The Movies, with its hallucinogenic brass fantasias and
lonely late-night atmospherics, works like dream logic as Dylan´s
benign presence hovers over a long walk home. But it´s The Stars
Of Track And Field that really caps the set, a fantastically funny and
poignant rumination on the loneliness of the small-town sports star. It´s
a record that constantly reminds you of just how magical Glasgow can be,
if only you know where to look. So start right here." |
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| David Murray Octet: "Dark Star [The Songs Of The Grateful Dead]" (Astor Palace, Okt. 1996) | |
Einer der weltbesten Jazzsaxofonisten spielt "Dark Star" und andere
Grateful Dead-Klassiker! Das ist natürlich was für mich. |
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| Johnny Cash: "Unchained" (American, Nov. 1996) | |
Das zweite von Rick Rubin produzierte Cash-Album. Im Gegensatz zum völlig solo eingespielten Debüt American Recordings halfen hier Tom Petty und seine Heartbreakers, das Album in rockigere Gefilde zu entführen. Neben neuen Originalen, alten Traditionals (Louvin Brothers, Jimmy Rodgers etc.), versucht er sich erfolgreich an Beck´s Rowboat und Rusty Cage von Soundgarden. Unchained ... ist ein tieftrauriges Meisterwerk. Das liegt in erster Linie am beeindruckenden Spielwitz des Meisters und der erstklassigen Songauswahl, die viel wagt und alles gewinnt... Spektakulär unspektakulär und von ergreifender Schlichtheit die vielleicht wichtigste, auf ihre Weise originellste Platte dieses Jahres. (ME/Sounds) |
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| Wilco: "Being There" (Reprise, Nov. 1996) | |
Jeff Tweedy, ehemals Bassist bei Uncle
Tupelo, ist auf diesem Doppelalbum mit seiner Band in Höchstform.
Gegen das Etikett "Alternative-Country" wehrt er sich mit
heftigstem Rock im Stil der Kinks und der Rolling Stones.
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| Mazzy Star: "Among My Swan" (Capitol, Dez. 1996) | |
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| Brute: "Nine High A Pallet" (Capricorn, 1996) | |
Europäische Veröffentlichung auf dem kleinen, aber feinen
Label Trocadero von Januar 2000 der bereits Ende 1993 aufgenommenen
und 1996 auf dem wiederbelebten Südstaatenrocklabel Capricorn
(Allman Brothers, Marshall
Tucker Band, etc.) erschienenen Zusammenarbeit diverser Legenden
aus Athens/Georgia: da wäre zuerst einmal Vic
Chesnutt (Songwriter extraordinaire, u.a. Autor von "Gravity
Of The Situation" aus dem W4L-Repertoire), dann die Southern-Rock/Jam
Band Widespread Panic, sowie Produzent John Keane (u.a.
R.E.M.), der auch noch ausgezeichnet Steelgitarre spielt. Neben Snowblind von Hoyt Axton handelt es sich fast durchweg um neue Chesnutt-Songs, wobei die vorwiegend zupackende Art der Panic-Jungs einerseits exzellent zu den auf seinen Soloalben eher brüchig vorgetragenen Kompositionen passt - und die Jungs andererseits von den eher schlichteren Liedern von ihren sonst üblichen Ausschweifungen etwas abgehalten werden. Man lerne: auch scheinbar unpassende Zutaten können ein leckeres Gericht ergeben! |
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| Ida: "I Know About You" (Secret Machines, 1996 * Polyvinyl, Nov. 2008) | |
Das zweite Ida-Album entstand Januar 1996 im Trio: dazugekommen war Daniels Bruder
Michael Littleton am Schlagzeug. Was nicht heißen soll, dass hier
gerockt wird. Rick Lassiter ist ebenfalls wieder mit seinem
Kontrabass dabei, zusammen mit Daniels und Michaels Schwester Cecilia
Littleton (Geige und Bratsche) sorgt er für schöne
Streicherhintergründe.(11.01.2009)
|
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| The Mutton Birds: "Envy Of Angels" (Virgin, 1996) | |
Ob man "Mutton Birds" wirklich mit "Hammel Vögeln"
übersetzen kann - das kann ich mit meinen Kenntnissen der Englischen
Sprache nicht sicher sagen. Auf jeden Fall handelt es sich bei "Neider
von Engeln" um eine ganz wunderbare Gitarrenpop-Platte, die mir da
bislang entgangen ist. Das hat sicherlich damit zu tun, dass die Band
von Sänger, Gitarrist und Hauptsongschreiber Don McGlashan
nur in ihrer Heimat Neuseeland - und vielleicht noch Australien - ein
wenig erfolgreich waren. Immerhin wurde dieses dritte Album vom bekannten
britischen Produzenten Hugh Jones (Echo
& The Bunnyman, del Amitri,
Dumptruck, etc.) in den legendären
Rockfield Studios in Wales aufgenommen.Aufgefallen war mir McGlashan auf der Doppel-CD "The Sun Come Out" von Neil Finns der Allstarband 7 Worlds Collide, wo er hauptsächlich an Blasinstrumenten wie dem Euphonium (wohl so was wie 'ne Tuba?) und dem Flügelhorn zu hören ist, aber auch für zwei Lieder, die zu den Highlights der Platten gehören, als Sänger, Gitarrist und Songschreiber verantwortlich. Neugierig geworden habe ich versucht, mehr über ihn im Internet herausbekommen: klassisch ausgebildeter Orchestermusiker (Schlagwerk und Blechblasinstrumente), in den 80ern dann Schlagzeuger in einer Punk- bzw. Hardcoreband namens Blam Blam Blam (oder so ähnlich), in den 90ern Sänger und Gitarrist bei den Mutton Birds, deren Alben hochgelobt werden, immer wieder verglichen mit Landsleuten wie Crowded House oder Nachbarn wie den Go-Betweens. Zur Zeit ist er mit einer CD unter eigenem Namen unterwegs, die ich aber (noch) nicht kenne. Aber warum empfehle ich jetzt "Envy Of Angels"? Tolle Stimme, schöne Songs mit eleganten und gelegentlich ziemlich trickreichen Akkordfolgen, die manchmal an der Kippe zum Stadionrock á la U2 oder Coldplay stehen, aber NIE über diese Klippe springen. Und ab und zu taucht dann im Klangspektrum noch das eine oder andere Blechblasinstrument auf. Stadionrock aus einer besseren Welt. (01.01.2010) |
|
| "Sweet Relief II: Gravity Of The Situation" (Columbia, 1996) | |
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| Erstellt: 11.12.2002 | Letzte Aktualisierung: 21.03.2010 12:59 | 9045 Besucher seit dem 11.12.2002 |
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Died
Pretty sind Australier und spielen unspektakulären, aber wunderschönen
und kraftvollen Rock. Keinen Punk. Keinen Metall. Keinen Grunge. Einfach
Rock. Mit einem guten Sänger (Ronald S. Peno), einem Klassegitarristen
(Brett Myers) und solider Rhythmusgruppe. Am besten kommt aber
die fette Hammond B3 von Frank Brunetti. Produziert hat das Ganze
Rob Younger, der Ex-Sänger der kultigen Radio Birdmen,
Australiens Antwort auf MC5 und die Stooges.
Norwegens
bestes Trio, aufgestockt sogar zum Quintett durch einen Keyboarder und
Produzent Helge Sten alias Deathprod, der Theremin, Sampler
und Oszillatoren bedient, mit einem ihrer besten Alben: nicht mehr ganz
so hart, mehr Pop, viel psychodelisches Gefrickel. Enthält mit "S.T.G."
einen meiner Lieblingsongs der Band, der in der aktuellen

"Zweitband"
des
Nach
einem Solo/Livealbum von 1991 noch zu Lebzeiten des
Der
Schwanengesang von Duisburgs bester Band (wer lästert da was von
Peter Bursch und seiner "Bröselmaschine"?). Mit den "Gaststars"
Gut
wie alles aus dem Hause Earle. Den Titel "
Eine
der weltbesten Bluegrassbands. Und (zumindest auf dem Cover) ganz ohne
Cowboyhüte.
Norma
Waterson ist vielen von Euch sicherlich unbekannt, obwohl sie eine der
allerwichtigsten Sängerinnen aus der britischen Folk-Szene ist. Sicherlich
vom Kaliber der leider viel zu früh verstorbenen Sandy Denny. Nach
meinem (in diesem Bereich etwas dürftigen) Wissensstand hat sie mit
diesem titellosen Album erstmals eine Kollektion von zeitgenössischem
Liedmaterial statt traditioneller Lieder vorgelegt: u.a. "
Eine
reaktivierte Bluesgrasband aus Kalifornien, die in den 70ern schon mal
in eigener Sache und als Begleitband von
Eine
gelungene Duo-Aufnahme des weltbesten Dobrospielers Douglas mit einem
der bekanntesten Sänger/Gitarristen aus dem Bluegrass-Bereich. Rowan
spielte schon als Jungspund in der Bands von Bill Monroe, später
mit David Grisman (bei
Valerie
verdient ihr Geld als Chorsängerin bei


Europäische Veröffentlichung auf dem kleinen, aber feinen
Label Trocadero von Januar 2000 der bereits Ende 1993 aufgenommenen
und 1996 auf dem wiederbelebten Südstaatenrocklabel Capricorn
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