Das
Album des Jahres
weitere
Highlights ...
| Richard Barone: "Between Heaven And Cello" (Line, März 1994 | |
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| Chris Cacavas & Junkyard Love: "Pale Blond Hell" (Normal, März 1994) | |
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"...künstlerisch ist Chris Cacavas der härteste Rivale von Neil Young. Sein drittes Studioalbum ist sein Meisterwerk und sollte endlich den Durchbruch bringen. Für mich steht fest: eine der Platten des Jahres." (HiFi Vision) |
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| Elvis Costello: "Brutal Youth" (März 1994) | |
"The
whole thing has an air of mad humour, being together again...It doesn't
sound like an oldies band. I couldn't believe it when they cranked up
behind me. It was the most ungodly thing...very exciting. It was like
being strapped on the front of a runaway train...People are going to be
very surprised". (EC) |
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| Nick Cave & The Bad Seeds: "Let Love In" (Mute, April 1994) | |
Zum
Zeitpunkt des Erscheinens von "Let Love In" war meine Leidenschaft
für Nick Cave und seine Musik, die einmal in den 80ern mit
dem Coveralbum "Kicking Against
The Pricks" begann, leider wieder deutlich abgekühlt. Trotzdem
ist auch das eine schöne Platte. Zumindest musikalisch. |
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| Bruce Cockburn: "Dart To The Heart" (Columbia, April 1994) | |
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| Emmylou Harris: "Cowgirl's Prayer" (Grapevine, April 1994) | |
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"In den USA ist dieses Album schon 1994 erschienen, bei uns erst mit zweijähriger Verspätung. Schade, daß erst so spät, zum Glück, daß überhaupt noch. Denn "Cowgirl's prayer" ist eine Sammlung unter die Haut gehender, kitschfreier Country-Balladen. Selbst Songs von Tony Joe White ("High powered tove") und Leonard Cohen ("Ballad of a runaway horse" ) ringt das Cowgirl neue Töne ab. Hut ab! " |
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| The Schramms: "Little Apocalypse" (Normal, April 1994) | |
Zweites
Album der Band um den ehemaligen Yo
La Tengo-Gitarristen David Schramm. Der einzigen Coverversion
auf der Platte gebührt die Ehre, auch für Waiting For Louise
einen Konzertklassiker gefunden zu haben: "Side
Of The Road" von Lucinda Williams! |
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| David McComb: "Love Of Will" (Mushroom, Mai 1994) | |
Das
wunderschöne und - leider - einzige Soloalbum des ehemaligen Sängers
und Songschreibers der Triffids,
nach den Go-Betweens und noch vor The
Church und Crowded House
meine liebste Band aus Australien.(12.01.2009) |
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| Walkabouts: "Setting The Woods On Fire" (Glitterhouse/Sub Pop, Mai 1994) | |
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"Unwiderstehlich gut." (Fachblatt) "Ein Album mit zwölf taufrischen Songs - elektrisch und elektrisierend zugleich. Beinahe so, als würde sich Neil Young an `Exile On Main Street´ von den Stones probieren." (ME/Sounds) |
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| Everything But The Girl: "Amplified Heart" (WEA/Blanco Y Negro, Juni 1994) | |
10
Jahre nach dem Debüt "Eden"
mal wieder ein Album von Tracy Thorn und Ben Watt, das mir
rundherum gefällt, was vor allem an der Rückkehr zum alten folkig-jazzigen
Sound, diesmal von England Folk-Kontrabass-Legende Danny Thompson
und Ex-Fairport Convention-Trommler Dave Mattacks mit Perkussiont
Martin Ditcham (den man vor allem von Talk Talk-Platten
kennt) erzeugt. Aber natürlich sind wie immer die Stimme von Tracy
und die Songs das Wichtigste. Herausragend für mich die Eröffnungsnummer
"Rollercoaster" mit einer hübschen Minimoog-Melodie. Im
Oktober 1995 wurde kurioserweise der Titel "Missing You" in
einer Disco-Remix-version mit einem kräftigen Computerbeat zu einem
der größten Hits der Band. Ich mag natürlich das spartanische
Original viel lieber, gönne den beiden aber natürlich den späten
& unverhofften Riesenerfolg. |
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| Robert Forster: "I Had A New York Girlfriend" (Beggars Banquet, Aug. 1994) | |
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| Stereolab: "Mars Audiac Quintet" (Elektra, Aug. 1994) | |
Auf mehrere Independent-Produktionen konnte die Band um die charmante französiche
Sängerin Laetitia Sadier und den englischen Gitarristen Time
Gane bereits zurückblicken, als dieses Majordebüt erschien.
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| Neil Young & Crazy Horse: "Sleeps With Angels" (Reprise, Aug. 1994) | |
Mit
seinen alten Kollegen von Crazy Horse eingespielt, aber nicht gewohnt
krachig: auch diese Jungs beherrschen die Zwischentöne. Man höre
und staune. |
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| Jeff Buckley: "Grace" (Columbia, Sept. 1994) | |
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`Grace´ sounds like a Led Zeppelin album
written by an ambitious folkie with a fondness for lounge jazz.
(Magnet) |
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| Jackie Leven: "The Mystery Of Love Is Greater Than The Mystery Of Death" (Cooking Vinyl, Sept. 1994) | |
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...a stirring soul singer and poet of raw intensity... (He) has re-emerged with new music of rare humanity and rugged emotional grace... a man amongst men.... (Q). Wisdom, bravado, thuggery... welcome back Jackie Leven... (Mojo) |
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| Palace Brothers: "Palace Brothers (Days In The Wake)" (Domino, Sept. 1994) | |
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| Greg Brown: "Poet Game" (Sky Ranch/Red House, Okt. 1994) | |
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Übrigens war der Mann für mich mal wieder eine Zufallsentdeckung, diesmal für 5 Mark vom Wühltisch bei Hertie in Dinslaken. Gedankt sei dafür an dieser Stelle Mutter EMI/Virgin und ihrem Sublabel "Sky Ranch", wo wohl versucht wurde, Greg Brown auf dem deutschen Musikmarkt zu etablieren. Ging natürlich schief und alle CDs flogen dann wohl beim nächsten Aufräumen raus. Inzwischen musste ich mir aber andere Alben von ihm für viel Geld als Export CDs besorgen. |
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| Johnny Cash: "American Recordings" (American, Okt. 1994) | |
Das
Comeback auf Rick Rubin's American-Label, welches bis dahin eher
durch Krach-Platten von Slayer und Danzig aufgefallen war. Rubin verpasste
Cash hier eine Produktion wie ein Stück wettergegerbtes Leder: nur
wenige Akkorde auf der akustischen Gitarre und Cashs weiser Bariton. Weniger
geht nicht. Neben einigen exzellenten eigenen Songs interpretiert er Material
von so unterschiedlichen Songwritern wie Leonard Cohen, Loudon
Wainwright III, Glenn Danzig, Nick Lowe, Kris Kristofferson
und Tom Waits. American Recordings erwies sich als
phänomenale Auferstehung des Man In Black. |
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| Victoria Williams: "Loose" (Atlantic, Okt. 1994) | |
Sie
hat eine der merkwürdigsten Stimmen in der US-Singer/Songwriterszene
und schreibt wunderbare Lieder, irgendwo zwischen Country, Folk, Jazz,
Rock und Vaudeville. Was mich wundert ist, dass sie nach dieser Premiere
bei Atlantic dort inzwischen schon drei weitere wenig erfolgreiche Alben
veröffentlichen durfte und nicht, wie viele andere Kollegen, schnell
wieder rausgeflogen ist. |
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| Lambchop: "I Hope You're Sitting Down" (Merge/City Slang, Okt. 1994) | |
Mit
ca. 15 Bandmitgliedern inszeniert der Sänger, Gitarrist, Songschreiber
und Fußbodenverleger Kurt Wagner aus Nashville seine Version von
Country. Hörenswert und einzigartig. |
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| Richard Buckner: "Bloomed" (Glitterhouse, Nov. 1994) | |
Debüt eines sehr interessanten Singer/Songwriters unter den Fittichen
von der texanischen Pedalsteel-Legende Lloyd Maines bei Deutschlands
erster Adresse für Americana. Dann gab es das noch verschrobene Album
"Since" beim Major (!) MCA, das aber wahrscheinlich trotzdem
außer mir kaum jemand gekauft hat. Anschließend habe ich den Mann aus
den Augen und den Ohren verloren. Letztes Jahr gab es dann beim Konzert
von Lucinda Williams in Amsterdam als Support einen jungen (?)
Mann zu hören, der mit verzerrter E-Gitarre und scheinbar schlechter
Laune nervte - und sich im Nachhinein (natürlich!) als jener Richard
Buckner herausstellte (sonst würde ich diese Anekdote ja auch nicht
erzählen!). Ich habe dann meine beiden CDs mal wiederrausgeholt und
dem Burschen seinen blöden Auftritt verziehen. Allerdings krieg ich
das immer noch nicht so ganz zusammen. Vielleicht hatte Herr Buckner im
Paradiso auch nur Bauchschmerzen. Bei 1000 Leuten vor der Bühne und
Lucinda im Nacken sicherlich eher als ungünstiger Zeitpunkt einzuschätzen!(13.11.2004) |
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| Continental Drifters (Blue Rose, Nov. 1994) | |
Ein
ähnlicher Fall wie die Walkabouts: zu hause in den USA völlig
unbekannt gibt es ihre Platten nur bei uns. Dabei haben (fast) alle Mitglieder
der Band eine hochkarätige Vorgeschichte: Peter Holsapple
gründete in den 80ern die kultigen, aber kommerziell erfolglosen
"dB's" und war mal kurzzeitig der 5. R.E.M. (z.B. bei "MTV
Unplugged"), Susan Cowsill war in den 60ern mit ihren Geschwistern
bei den Cowsills aktiv (wohl so was ähnliches wie die "Partridge-Family"?),
Vicki Peterson war bei den Bangles,
Mark Walton zupfte den Bass beim Dream Syndicate. Im Gegensatz
zu den beiden nachfolgenden Alben gibt es hier auch mehrere gute Coverversionen:
"Highway To The Saints" (Pat McLaughlin), "A
Song For You" (Gram Parsons), "I Can't Make It Alone"
(Carole King) und "Some Of Shelley's Blues" (Michael Nesmith). |
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| Jever Mountain Boys: "Bury The Bottle With Me" (Blue Million Miles, Nov. 1993) | |
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Als Sänger ist Alex Hacke von den Einstürzenden Neubauten eine der Hauptprotagonisten, als Solist an der Lapsteel überzeugt vor allem der ansonsten bei Nick Cave als Pianist angestellte Roland Wolf. Dessen Tod (wann genau?) hat so weit ich es weiß auch verhindert, dass es bei diesem Spaßprojekt zu einer Neuauflage gekommen ist. |
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| Grant McLennan: "Horsebreaker Star" (Beggars Banquet, Nov. 1994) | |
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Eigentlich hatte sich dieser Grant McLennan die Erfüllung eines alten Traums anders vorgestellt: In Nashville hätten 24 Songs des einstigen Go-Betweens-Sängers und -Gitarristen ihren australischen Akzent verlieren sollen. Statt dessen landete McLennan in Athens/Georgia, und der R.E.M.-erprobte John Keane führte Regie, als der Mann von "down under" seine Country- und Folk-Gelüste befriedigte. Vor den Folrock-Vätern The Byrd zieht McLennan mit der "Ballad Of Easy Rider" respektvoll den Hut, aber seine eigenen Songs, die bisweilen an Tom Petty erinnern, sind nicht minder gut. (Stereoplay) Hier der Link zu Robert Christgau's Artikel im Village Voice vom 25.07.1995 über die Platte, den Künstler, aber natürlich auch über die beste Band der Welt. (wer lacht da? Ich meine natürlich nicht die Ärzte!) |
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| The Bathers: "Lagoon Blues" (Marina, 1994) | |
Die Musik vom schottischen Singer/Songwriter Chris Thompson ist
genauso schön und ästhetisch, wie das Plattencover verspricht.
Und das ist gut so! |
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| Codeine: "The White Birch" (Sub Pop, 1994) | |
Codeine
wurden wie Galaxy 500 und Low
gerne in die "Slow-Core"-Schublade gesteckt. Ist vielleicht
gar nicht mal so falsch, klingt aber trotzdem blöd, denn es wird dieser
schönen und gleichzeitig spröden Musik wenig gerecht. Im Übrigen ist dies
das dritte und leider auch letzte Album der Band und das erste ohne den
alten Trommler Chris Brokaw, der die Band bereits 1992 verlassen
hatte, um bei Come endlich die Gitarre
zu seinem Hauptinstrument machen zu können.(09.04.2009) |
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| Iris Dement: "My Life" (Warner, 1994) | |
Wunderschönes
Singer/Songwriter/Country/Folk-Album. Was für 's Herz. Diese Stimme
geht einem zu Herzen. Wer da nichts spürt, der hat wohl keins. |
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| Butch Hancock: "Eats Away The Night" (Glitterhouse, 1994) | |
Der Texaner Butch Hancock ist neben
Joe Ely und Jimmy Dale Gilmore eine der drei legendären Flatlanders.
Von den dreien ist er auf jeden Fall der beste Songschreiber, wenn auch
nicht unbedingt der beste Sänger. Manchmal klingt er mit seiner Stimme
und Artikulation für meinen Geschmack einfach zu sehr nach Dylan.
Allerdings ist das weniger stark ausgeprägt hier auf "Eats
Away The Night" zu hören. Unter seinen zahlreichen (und weitestgehend
unbekannten) Alben ist dies immer noch mein liebstes. Auf jeden Fall,
das erste, was ich mir damals angeschafft habe, als Hancock und die Glitterhäusler
für eine kurze Zeit mal eine Geschäftsbeziehung hatten und ich noch nichts
über die Flatlanders wußte. Produziert
vom damaligen Lucinda Williams-Sidekick Gurf Morlix. |
|
| Noa (Geffen, 1994) | |
|
"Die Lady hat Chancen, es Ofra Haza gleichzutun: Nur visiert Achinoam Nini alias Noa, ebenfalls Israelitin jemenitischer Abstammung, das internationale Publikum gleich zielgenauer an. Barbra Streisand und Joni Mitchell sind ihre Vorbilder, gehobene Mainstream-Muse zwischen Folk- und Brasil-Pop scheint ihr Ziel. Auf das steuert Produzent Pat Metheny mit luftigen, akustikbetonten Arrangements (Eye Opener) und Helfern wie Drummer Steve Ferrone und Noas Mentor, Gitarrist Gil Dor, zu. Nur wirkt ihr gefühlvoller, voluminöser Gesang zuweilen eine Spur zu gekünstelt." (Audio) |
|
| The Rowan Brothers: "Tree On A Hill" (Sugar Hill, 1994) | |
|
Von den Songs möchte ich euch zwei von Townes Van Zandt ans Herz legen: den Klassiker "No Lonesome Tune" und das wunderbare "I´ll Be There", das Townes zusammen mit Peter und Chris Rowan verfasste. |
|
| The Sea And Cake (Rough Trade, 1994) | |
The Sea and Cake ist eine Post-Rock-Supergruppe insofern, dass alle Beteiligten
aus Chicagos Independent-Szene stammen und schon einen gewissen Ruf haben:
Sänger/Gitarrist Sam Prekop war zusammen mit Bassist Eric
Claridge auf dem Shrimp Boat. Nach dessen Außerdienststellung
bekamen beide die Möglichkeit, ein neues Studioprojekt zu starten
und engagierten den Coctails-Gitarristen
Archer Prewitt und den Tortoise
Trommler John McEntire. Eigentlich nur als "one-off project"
geplant wurde daraus dann aber eine richtige Band, da sich die Musiker
entschließen konnten, ihre Zusammenarbeit fortzusetzen und auch live aufzutreten.
Der Bandname ergab sich daraus, dass McEntire "The C in Cake"
den Titel eines Songs von Gastr del Sol (eine weitere Indie-Kultband
bzw. ein Projekt von Jim O'Rourke) falsch verstanden hatte. Es
entstand in Zusammenarbeit mit Toningenieur, Trommler und Saxophonist
Brad Wood dieses großartige Debütalbum mit seiner einzigartigen
Mischung aus Leicht- und Schwerverdaulichem, aus Indierock, Jazz, Latin,
ja sogar Krautrock, manchmal instrumental, zumeist aber als Grundlage
für die Texte und den Gesang von Prekop. (08.07.2004) |
| << 1993 | Oben | 1995 >> |
| Erstellt: 03.12.2002 | Letzte Aktualisierung: 14.03.2010 19:10 | 10360 Besucher seit dem 03.12.2002 |
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Für
Eingeweihte der Killer im Cacavas-Programm. In definitiver Neil &
Crazy Horse Nähe ... Und ein tolles Cover! In diese blassblonde
Hölle würde sich sicherlich mancher von uns gerne begeben!
Zum
Zeitpunkt des Erscheinens von "Let Love In" war meine Leidenschaft
für Nick Cave und seine Musik, die einmal in den 80ern mit
dem Coveralbum "
Mal
wieder ein schönes Studioalbum von Frau Harris, eingespielt z.
T. mit den Nash Ramblers (Sam Bush, Jon Randall, Al
Perkins, Roy Huskey, Larry Atamanuik) aber nicht mehr
so bluegrassmäßig wie der Vorgänger "
Zweites
Album der Band um den ehemaligen
Das
wunderschöne und - leider - einzige Soloalbum des ehemaligen Sängers
und Songschreibers der
Ihr
letztes reguläres Studio-Werk auf Glitterhouse, vor dem Wechsel
zu Virgin. Vom Gefühl her liegt es mittig zwischen der rockigeren
"
10
Jahre nach dem Debüt "
Mit
seinen alten Kollegen von Crazy Horse eingespielt, aber nicht gewohnt
krachig: auch diese Jungs beherrschen die Zwischentöne. Man höre
und staune.
Melancholisch,
sehnsüchtig, exaltiert, bombastisch, vor allem textlich reif und
stilistisch vielfältig war schon Buckleys Erstling. Ein zeitloses
Stück Musik.
Das
Comeback des ehemaligen Sängers von
Stellt
Euch vor, ihr packt das Beste der Sänger & Songschreiber Van
Morrison und Tom Waits zusammen, kombiniert das mit dem Gitarrenspiel
von Bruce Cockburn oder Ry Cooder. So KÖNNTE man sich Greg Brown
nähern, würde ihm aber nicht gerecht werden. Immerhin hat
der Mann aus Indiana (?) hiermit bereits seine 10. Platte veröffentlicht
- beim Schreiben dieses Textes muss es bereits ca. 20 Alben geben!
Das
Comeback auf Rick Rubin's American-Label, welches bis dahin eher
durch Krach-Platten von Slayer und Danzig aufgefallen war. Rubin verpasste
Cash hier eine Produktion wie ein Stück wettergegerbtes Leder: nur
wenige Akkorde auf der akustischen Gitarre und Cashs weiser Bariton. Weniger
geht nicht. Neben einigen exzellenten eigenen Songs interpretiert er Material
von so unterschiedlichen Songwritern wie Leonard Cohen, Loudon
Wainwright III, Glenn Danzig, Nick Lowe, Kris Kristofferson
und Tom Waits. American Recordings erwies sich als
phänomenale Auferstehung des Man In Black.
Sie
hat eine der merkwürdigsten Stimmen in der US-Singer/Songwriterszene
und schreibt wunderbare Lieder, irgendwo zwischen Country, Folk, Jazz,
Rock und Vaudeville. Was mich wundert ist, dass sie nach dieser Premiere
bei Atlantic dort inzwischen schon drei weitere wenig erfolgreiche Alben
veröffentlichen durfte und nicht, wie viele andere Kollegen, schnell
wieder rausgeflogen ist.
Mit
ca. 15 Bandmitgliedern inszeniert der Sänger, Gitarrist, Songschreiber
und Fußbodenverleger Kurt Wagner aus Nashville seine Version von
Country. Hörenswert und einzigartig.
Ein
ähnlicher Fall wie die Walkabouts: zu hause in den USA völlig
unbekannt gibt es ihre Platten nur bei uns. Dabei haben (fast) alle Mitglieder
der Band eine hochkarätige Vorgeschichte: Peter Holsapple
gründete in den 80ern die kultigen, aber kommerziell erfolglosen
"dB's" und war mal kurzzeitig der 5. R.E.M. (z.B. bei "MTV
Unplugged"), Susan Cowsill war in den 60ern mit ihren Geschwistern
bei den Cowsills aktiv (wohl so was ähnliches wie die "Partridge-Family"?),
Vicki Peterson war bei den
Natürlich
gibt es in Ostfriesland keine Berge - und die "Mountain Boys"
sind alles Berliner Junx aus angesehenen Kapellen, die in einer Mischung
aus Witz und Heldenverehrung alte Country-Klassiker, aber auch bekannte
Rocksongs in ein Countrykorsett packen, das den Liedern ausgezeichnet
steht. Wir hören u. a. Lemmys "Ace Of Spades"
oder "Freebird" von Lynyrd Skynyrd, sowie eher unbekanntes
Material von den Beatles, den Saints und Tom Waits.
Unbestritten
sein Meisterwerk außerhalb der
Codeine
wurden wie
Wunderschönes
Singer/Songwriter/Country/Folk-Album. Was für 's Herz. Diese Stimme
geht einem zu Herzen. Wer da nichts spürt, der hat wohl keins.
Vielleicht
ist die Platte in manchen Momenten etwas zu kitschig geraten (das "Ave
Maria" ist nun wirklich Geschmackssache!), aber insgesamt ist das schöne
Popmusik, irgendwo zwischen Weltmusik und Pop und Jazz. Die Musiker
(im wesentlichen ist das die
Die
Reunion der drei Brüder Chris, Lorin und Peter.
In den 70ern gab´s schon ein paar Alben mit sonnigem California
Countryrock im Fahrwasser der Eagles. Peter , der älteste und bekannteste
der drei, wird namentlich etwas hervorgehoben - es tut aber der brüderlichen
Sache keinen Abbruch. Nach wie vor singen die drei wunderschön
zusammen, die Musik ist aber stärker bluegrassorientiert als damals.
Die Begleitband ist vorzüglich besetzt: Victor Krauss (Bruder
von Alison Krauss) am Kontrabass, Kester Smith von Taj Mahal
am Schlagzeug und Geigenlegende Richard Greene, mit dem Peter
schon in den frühen 70ern bei