Das
Album des Jahres
weitere
Highlights ...
| Camper Van Beethoven: "II & III" (Rough Trade/Pitch-A-Tent, Jan. 1986) | |
Die Scherzkekse haben ihrem zweiten Album den sinnigen Namen "II
& III" gegeben. Ausserdem besteht es aus einer "Side
2" und einer "Side B". Ich habe damals natürlich
auch ein paar Mal die Platte in der Hand gedreht bis ich endlich merkte,
dass weder eine "Side 1" noch eine "Side A" aufzulegen
ist. Ein Lied heisst "ZZ Top Goes To Egypt" und klingt
mit etwas Fantasie auch so, ein anderes "I Love Her All The Same"
und stammt niemand geringerem als Sonic Youth (zu finden auf dem
'85er Werk "Bad Moon Rising"), die damals nochvor ihrem eigenen
Aufstieg zu Kultstatus standen...(03.01.2010) |
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| Hüsker Dü: "Candy Apple Grey" (Warner, Jan. 1986) | |
Verrat!
Hüsker Dü, die Helden des Punk, nicht mehr beim SST-Label, sondern
bei einer großen (bösen) Plattenfirma! Es hat zwar nicht zum großen
Durchbruch gereicht - und sicherlich wurden durch etwas gemässigtere
Töne auch der eine oder andere alte Fan verschreckt. Für mich
als Späteinsteiger (ich habe die Band erst ein paar Jahren Verzögerung
für mich entdeckt) aber genau das Richtige. |
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| James Taylor: "That's Why I'm Here" (Columbia, Jan. 1986) | |
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Beim damaligen Fernsehauftritt brachte Mr. Taylor dann sogar Humour und Marketing zu einem schönen Kalauer zusammen: The next songs is from the new album "That's why I'm here" and is called "That's why I'm here" and that's why I'm here ... Ich find' das witzig. |
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| Elvis Costello: "King Of America" (F-Beat, Feb. 1986) | |
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| Steve Earle: "Guitar Town" (MCA, März 1986) | |
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Die Betonung weiter oben liegt auf "versucht". Inzwischen
testen wir "My Old Friend the Blues" ... |
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| The Triffids: "Born Sandy Devotional" (Hot, März 1986) | |
Ein wunderbares Album der australischen Band um den Sänger und Gitarristen
David McComb, die auf wunderbare Weise "Alternative Rock"
und "Countryrock" zusammenbrachten. Man könnte auch sagen:
"The Velvet Underground meet Nashville". Empfehlenswert sind
z.B. die Songs "Wide Open Road", "Chicken Killer"
und "Estuary Bed". Wichtigster Musiker neben McComb ist der
virtuose Pedalsteeler Graham Lee. |
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| Crowded House (Capitol, April 1986) | |
Das
Debüt des Ex-Gitarristen von Split Enz, Neil Finn, mit seinem
neuen Trio. Seltener schaffte es eine Band in den 70ern, 80ern und 90ern
so nahe dran an den Beatles zu sein, ohne diese einfach nur zu imitieren.
Nach meinem Geschmack noch nicht ganz so toll wie der Überhammer
"Woodface" von 1991 -
aber immerhin. Interessant waren auch die damaligen Liveauftritte mit
absolut spärlichem Equipment: 3 Mikrophone, eine Gitarre, ein Bass
und eine Trommel. |
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| Peter Gabriel: "So" (Virgin, Mai 1986) | |
Auch
wenn man kein Genesis oder Gabriel-Fan ist kommt man an diesem Album nicht
vorbei! |
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| The Stars Of Heaven: "Sacred Heart Hotel" (Rough Trade, Mai 1986) | |
Diese
irische Gitarrenband brachte 1986/87 zwei wunderbare EP`s bei dem englischen
Kultlabel Rough Trade heraus, u.a. die sieben Songs von "Sacred
Heart Hotel". Der Sound der Band hatte für die damalige Zeit
ungewöhnlich große Anleihen an amerikanische Countrymusik. Zehn Jahre
später wäre das vielleicht als "Americana" oder "No
Depression" durchgegangen. Zwischen all den Synthiepoppern und Hardcorebands
damals gab's aber nicht viel Platz für die vier Musiker. Leider schafften
sie es nicht, auf dem in 1988 folgendem "richtigen" Debütalbum
den Charme dieser ersten Aufnahmen zu erhalten. |
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| Camper Van Beethoven: "III" (Line/Rough Trade, Aug. 1986) | |
Tatsächlich das dritte Album der Band ...(03.01.2010) |
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| Nick Cave & The Bad Seeds: "Kicking Against The Pricks" (Mute, Aug. 1986) | |
Nick's
Coveralbum. Hier interpretiert er die Songs seiner Vorbilder (?). Insgesamt
eine geschmackvolle Auswahl und ein guter Einstieg in das Cave'sche Werk
, besonders für Leute, die mit der krachigen Seite von ihm ihre Probleme
haben. Zu den Bad Seeds Blixa Bargeld (Gitarre, sonst Sänger
bei den Einstürzenden Neubauten), Multiinstrumentalist Mick
Harvey (alter Cave-Kumpel aus Birthday Party-Tagen, bislang
Drummer, dieses mal aber hauptsächlich als Gitarrist) und Bassist
Barry Adamson kam der Schlagzeuger Thomas Wydler von der
Berliner Band Die Haut und Hugo Race neu dazu. |
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| The Housemartins: "London 0 Hull 4" (Go! Discs, Aug. 1986) | |
Diese
junge Gitarrenband war damals ein recht frischer Wind in der Poplandschaft.
Flotte, aber unspektakuläre Instrumentalarbeit und wirklich toller
Gesang von allen vier Musikern (die Junx hatten auch "á capella"-Sachen
drauf - etwa die später folgende Weihnachts-Maxi "Caravan Of
Love"). Ich habe sie dann 1987 im völlig überfüllten
Düsseldorfer Tor 3 gesehen: der ganze Saal voller verrückter
Engländer - und alle am Pogotanzen. das kann man sich heute kaum
noch vorstellen, vor allem wenn man bedenkt, dass Sänger Paul
Heaton danach die sanfte Popband The Beautiful South gründete
und Bassist Norman Cook als DJ und
Remixer unter dem Namen Fatboy Slim sehr erfolgreich wurden. |
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| Mekons: "The Edge Of The World" (Sin, Aug. 1986) | |
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| Elvis Costello & The Attractions: "Blood & Chocolate" (IMP, Sept. 1986) | |
"This
is us truthfully, we're thirty-two, a couple of us have got divorced,
we're pissed off, and we've taken all the drugs and we've done all that
stuff and we're still alive, and this is what we sound like. And you know
what? We're much better at it now." (EC)
"It wasn't a cosy album to do, but by that time I was used to the odd bass guitar curving in a graceful arc from one end of the studio to the other, towards the drummer's head." (Nick Lowe) |
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| Felt: "Forever Breathes The Lonely Word" (Creation, Sept. 1986) | |
In den 80ern brachte der Sänger Lawrence unter diesem Namen
mehrere wunderschöne, zart-zerbrechliche Gitarren-"Rock"-Alben
heraus, von denen mir dieses am liebsten ist. "Rain Of Crystal Spires",
das erste Lied der Platte mit seiner wunderschönen Orgel von Martin
Duffy, war damals mein "Sommerhit" und kam auch auf die
Mixkassette für's Auto mit drauf. |
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| This Mortal Coil: "Filigree & Shadow" (4AD, Sept. 1986) | |
Ivo Watts-Russell zweite Allstar-Session, hauptsächlich
mit Musikern seines 4AD-Labels. Alles sehr atmosphärisch und künstlerisch.
Außerdem gibt es mal wieder ein paar sehr geschmackvolle und eigenwillig
interpretierte Coverversionen: "The Jeweller" von Tom Rapp
(Pearls Before Swine), "My
Father" (Judy Collins), "Strength Of Strings (von Gene
Clarks Meisterwerk "No Other"),
"Come Here My Love" (von Van Morrisons "Veedon
Fleece"), "Morning Glory" (von Tim Buckleys
"Goodbye And Hello"), "Fire
Brothers" (Gary Duncan von Quicksilver
Messenger Service), "Alone" (Wire) und "Drugs"
von David Byrne (Talking Heads). |
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| Richard Thompson: "Daring Adventures" (Polydor, Sept. 1986) | |
Dass der Mann ganz vorzüglich Gitarre spielt und tolle Lieder schreibt
- damit erzähle ich Euch wohl nichts Neues. Auffallend ist dieses
mal dagegen das Cover ohne stilistische Entgleisungen, wie leider zu oft
bei Richard Thompson, sowie der neue Produzent Mitchell Froom,
der auch gleich seine Studiocracks mitbrachte (u.a. Jerry Scheff
und Jim Keltner), die statt der alten Fairport-Convention-Kumpels
zu hören sind. |
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| The Saints: "All Fool's Day" (Polydor, Okt. 1986) | |
Die
australische Band um den Sänger Chris Bailey hatte sich inzwischen
weit von ihren Punkwurzeln entfernt und spielte einen kraftvollen und
traditionellen Rock in bester Stones-Tradition. "All Fools Day"
gilt mir und vielen anderen (vielleicht nicht den alten Freunden aus Punktagen)
als ihr bestes Album. |
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| Crime & The City Solution: "Room Of Light" (Mute, Nov. 1986) | |
Die
Band um den Sänger Simon Bonney aus dem Nick Cave/Birthday-Party-Umfeld
entstand wie jene Ende der 70er Jahre in Australien. Bonney folgte später
seinen Kollegen nach Berlin, wo es zur Neuauflage der Band kam. Mit dabei
waren dort dann die ehemaligen Birthday Party-Gitarristen Mick Harvey
und Rowland S. Howard, dessen Bruder Harry Howard am Bass
und der englischen Drummer Epic Soundtrack (Bruder von Nicki Sudden).
Der Sound hatte durchaus Ähnlichkeiten mit dem von Nick
Cave & The Bad Seeds (bei denen Mick Harvey ja auch mitspielte),
was aber bei diesen sehr individuellen Musikern gar nicht anders sein
konnte. Nur der Gesang klang eben nicht nach Cave, sondern klar nach Bonney.
Man könnte das ganze vielleicht Düster-Blues nennen??? |
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| The Triffids: "In The Pines" (Hot, Nov. 1986) | |
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Nachtrag: die Platte besitze ich schon seit Ende der 80er. Sie hatte
mich damals im 2nd-Hand-Laden wegen des schönen Covers neugierig
gemacht. Die CD gab's dann kurz vor der Währungsreform für
eine Deutsche Mark beim Media-Markt in der Grabbelkiste! Da habe
ich selbstverständlich nochmals zugegriffen. |
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| The Golden Palominos: "Blast Of Silence" (Celluloid, Dez. 1986) | |
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| Lone Justice: "Shelter" (Geffen, Dez. 1986) | |
Mehr
"Pop" als das Debüt vom letzten Jahr, aber Maria McKee
ist einfach eine Klasse für sich! Der Rest der Mannschaft war austauschbar.
|
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| T-Bone Burnett: "T-Bone Burnett" (1986) | |
Dieses
mal kommt der Mann ganz akustisch daher und spielt mit excellenten Meistern
ihres jeweiligen Faches (Byron Berline an der Fiedel, Jerry
Scheff am Kontrabass, David Hidalgo von Los Lobos an
Gitarre und Akkordeon, Dobrogott Jerry Douglas und Steve Duncan
an der kleinen Trommel) eine erstklassige Singer/Songwriter-Bluegrass-Fusion-Platte
ein! |
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| David +David: "Boomtown" (A&M, 1986) | |
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| Died Pretty: "Free Dirt" (Citadel, 1986) | |
Und noch eine australische Band! Died Pretty hatten aber eher die Doors
als Vorbilder und lieferten hier ein schönes Debüt-Album mit
tollem Gesang (Ronald S. Peno), einer richtig guten Rockgitarre
(Brett Myers) und wunderbarer Hammondorgel (Frank Brunetti,
dem Robert Forster von den Go-Betweens 20 Jahre später in
"Darlinghurst Nights" vom Album "Oceans
Apart" ein kleines Denkmal setzen wird ) ab. |
|
| The Feelies: "The Good Earth" (Rough Trade/Coyote, 1986) | |
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| Mark Germino: "London Moon And Barnyard Remedies" (RCA, 1986) | |
Platten-Debüt des (Ex?)-Poeten als Singer/Songwriter mit Homebase
Nashville/Tennessee, aber aufgenommen in England mit Musikern von Fairport
Convention. Das klingt erstmal nicht ganz so offensichtlich, passt
aber trotzdem sehr gut. Entdeckt habe ich die Platte (wie so viele!) in
Alan Bang's Niteflight auf BFBS mit dem wunderbaren Lied
"God Ain't No Stained Glass Window". Was immer uns das auch
sagen soll ... |
|
| Marc Johnson: "Bass Desires" (ECM, 1986) | |
Nach
langer Zeit mal wieder eine Jazzplatte von ECM, die es in meine Liste
schafft. Vielleicht liegt's an der klassischen "Rockbesetzung"
mit zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug? Auf jeden Fall schreibt Johnson
wunderbare Musik und liefert zusammen mit dem Weather Report-Drummer Peter
Erskine eine großartige Grundlage, auf der sich die beiden Gitarrenmeister
Bill Frisell und John Scofield ausbreiten können. |
|
| Lyle Lovett (Curb, 1986) | |
Lovett
ist Texaner und bewegt sich auf seinem Debüt in der Tradition anderer
großer Texaner, wie z.B. Townes
van Zandt, Guy Clark, Robert
Earl Keen und Steve Earle. Sein Stilmix
beinhaltet Country, Blues, Folk und Western Swing. Musikalischen Laien
kennen ihn allerdings nur als zeitweiligen Ehemann von Julia Roberts.
Anspieltipps: "This Old Porch" (zusammen mit R. E. Keen verfasst) und "If I Were The Man You Wanted" (bereits 1984 von Nanci Griffith und dann 1993 von Willie Nelson aufgenommen) |
|
| The Smiths: "The Queen Is Dead" (Rough Trade, Juni 1986) | |
Das Meisterwerk der Band? |
|
| Robyn Hitchcock & The Egyptians: "Element Of Light" (Glassfish, Sept. 1986) | |
|
Beim CD-Reissue (ACHTUNG! Auch CDs gibt es jetzt schon so lange, dass
man sie wiederveröffentlichen muss!) wurde übrigenz das Bild
mit der Telecaster auf die
Frontseite gepackt. |
|
| The Chills: "Kaleidoscope World" (Normal/Flying Nun, 1986) | |
Dies ist zwar "nur" eine Kompilation von Singles und Maxis der
Band um den Sänger und Gitarristen Martin Phillipps aus den
Jahren 1981-84, hat aber die Welt, na ja - zumindest einen kleinen Teil
der Welt, mit der Musik des neuseeländischen Labels Flying Nun
bekannt gemacht und in den beiden Jahren danach eine kleine Welle neuseeländischer
Rockmusik ausgelöst (The Clean, Verlaines,
Sneaky Feelings, The Bats, The
Gordons, Jean-Paul Satre Experience, Tall Dwarfs u.v.a.). |
|
| Shiny Gnomes: "Wild Spell" (Pastell, 1986) | |
Damals - und auch heute wieder - eine der besten Gitarrenbands in unserem
Land. Dies ist das Debütalbum der Truppe um den Sänger und Gitarristen
Stefan Lienemann, auch bekannt als Limo, damals bei
einem kleinem Label aus dem Sauerland erschienen, bevor die Band von der
Industrie entdeckt wurde und bei Polydor von 1987 "Some
Funny Nightmares") bis 1990 ("Colliding") immerhin
drei phantastische, wenn auch kommerziell nicht wirklich erfolgreiche
Alben herausbringen konnte.(29.06.2010)
|
|
| Timbuk 3: "Greetings From ..." (I.R.S., 1986) | |
Völlig
überraschend stürmte das musizierende Ehepaar Pat McDonald
(Gitarre) und Barbara K. McDonald (Bass) nur von einer Beatbox
begleitet die amerikanischen und britischen Charts mit dem genialen Song
"The Future Looks Bright (I Got To Wear Shades)". Leider verschwand
die Band danach wieder in der Versenkung, inzwischen gehen beide privat
und musikalisch getrennte Weg. |
|
| The Verlaines: "Hallelujah, All The Way Home" (Normal/Flying Nun, 1986) | |
Ein faszinierendes neuseeländisches Gitarre/Bass/Drums-Trio um den
klassisch trainierten Sänger/Gitarristen Geoff Downes, der
es tatsächlich schafft, Velvet Underground und Kammermusik
(Streicher und Holzbläser) zusammenzubringen. So weit ich weiß, war
dieses Album oder dessen Arrangements, seine Prüfungsarbeit zum Studienabschluss. |
|
| The Weather Prophets: "Diesel River" (Creation, 1986) | |
"Diesel
River" ist eigentlich nicht der Debüt-Longplayer dieser englischen
Gitarrenband um Sänger, Gitarrist und Songschreiber Peter Astor,
sondern eine 8-Track-Complation der ersten Singles und Maxis von 1985/86.
Peter Astor hat sicherlich ganz intensiv das dritte
Velvet Underground-Album gehört, kennt sich aber auch in älterer
Populärmusik aus, was in seinen eigenen Songs, etwa der wunderschönen
Ballade "Like Frankie Lymon" (selber zum ersten mal nachts im
"Night Flight" bei Alan Bangs gehört), aber auch den unnostalgisch
arrangierten Coverversionen ausdrückt: "Downbound Train"
von Chuck Berry und "Stones In My Passway" von Robert
Johnson. |
| << 1985 | Oben | 1987 >> |
| Erstellt: | Letzte Aktualisierung: 29.06.2010 13:07 | 11631 Besucher seit dem 01.12.2002 |
| Homepage im neuen Fenster | We´re Waiting For Louise! | © Webmaster: |
Das
erste Meisterwerk einer meiner allerliebsten Bands! Vor allem die beiden
auch als Maxi veröffentlichten Lieder "Spring Rain" und
"Head Full Of Steam" sind einfach wunderbar! Endlich klang eine
Go-Betweens-Platte auch so, wie die Songs von Robert Forster und
Grant McLennan es schon immer verdient hatten. Besonders schön
ist auch der Gesang, den Tracy Thorn von "Everything But The
Girl" zu einigen Liedern beisteuert.

Verrat!
Hüsker Dü, die Helden des Punk, nicht mehr beim SST-Label, sondern
bei einer großen (bösen) Plattenfirma! Es hat zwar nicht zum großen
Durchbruch gereicht - und sicherlich wurden durch etwas gemässigtere
Töne auch der eine oder andere alte Fan verschreckt. Für mich
als Späteinsteiger (ich habe die Band erst ein paar Jahren Verzögerung
für mich entdeckt) aber genau das Richtige.
Ein
kleines Comeback, denn seit dem eher schwachen Album "Daddy Loves
His Work" von 1981, gab es erstmals wieder neues Material - und
das von allererster Güte. Im Grunde habe ich den Mann mit diesem
Album erst für mich entdeckt! 
Als
das Album neu draußen war, spielte Alan Bangs nachts im Radio
"Go To Sleep Little Rock'n'Roller" - und es war um mich geschehen.
Zusammen mit dem in der gleichen (?) Sendung gespielten "God Ain't
No Stain Glass Window" von
Das
Debüt des Ex-Gitarristen von Split Enz, Neil Finn, mit seinem
neuen Trio. Seltener schaffte es eine Band in den 70ern, 80ern und 90ern
so nahe dran an den Beatles zu sein, ohne diese einfach nur zu imitieren.
Nach meinem Geschmack noch nicht ganz so toll wie der Überhammer
"
Auch
wenn man kein Genesis oder Gabriel-Fan ist kommt man an diesem Album nicht
vorbei!
Diese
irische Gitarrenband brachte 1986/87 zwei wunderbare EP`s bei dem englischen
Kultlabel Rough Trade heraus, u.a. die sieben Songs von "Sacred
Heart Hotel". Der Sound der Band hatte für die damalige Zeit
ungewöhnlich große Anleihen an amerikanische Countrymusik. Zehn Jahre
später wäre das vielleicht als "Americana" oder "No
Depression" durchgegangen. Zwischen all den Synthiepoppern und Hardcorebands
damals gab's aber nicht viel Platz für die vier Musiker. Leider schafften
sie es nicht, auf dem in 1988 folgendem "richtigen" Debütalbum
den Charme dieser ersten Aufnahmen zu erhalten.
Nick's
Coveralbum. Hier interpretiert er die Songs seiner Vorbilder (?). Insgesamt
eine geschmackvolle Auswahl und ein guter Einstieg in das Cave'sche Werk
, besonders für Leute, die mit der krachigen Seite von ihm ihre Probleme
haben. Zu den Bad Seeds Blixa Bargeld (Gitarre, sonst Sänger
bei den Einstürzenden Neubauten), Multiinstrumentalist Mick
Harvey (alter Cave-Kumpel aus Birthday Party-Tagen, bislang
Drummer, dieses mal aber hauptsächlich als Gitarrist) und Bassist
Barry Adamson kam der Schlagzeuger Thomas Wydler von der
Berliner Band Die Haut und Hugo Race neu dazu.
Diese
junge Gitarrenband war damals ein recht frischer Wind in der Poplandschaft.
Flotte, aber unspektakuläre Instrumentalarbeit und wirklich toller
Gesang von allen vier Musikern (die Junx hatten auch "á capella"-Sachen
drauf - etwa die später folgende Weihnachts-Maxi "Caravan Of
Love"). Ich habe sie dann 1987 im völlig überfüllten
Düsseldorfer Tor 3 gesehen: der ganze Saal voller verrückter
Engländer - und alle am Pogotanzen. das kann man sich heute kaum
noch vorstellen, vor allem wenn man bedenkt, dass Sänger Paul
Heaton danach die sanfte Popband The Beautiful South gründete
und Bassist


Die
australische Band um den Sänger Chris Bailey hatte sich inzwischen
weit von ihren Punkwurzeln entfernt und spielte einen kraftvollen und
traditionellen Rock in bester Stones-Tradition. "All Fools Day"
gilt mir und vielen anderen (vielleicht nicht den alten Freunden aus Punktagen)
als ihr bestes Album.
Die
Band um den Sänger Simon Bonney aus dem Nick Cave/Birthday-Party-Umfeld
entstand wie jene Ende der 70er Jahre in Australien. Bonney folgte später
seinen Kollegen nach Berlin, wo es zur Neuauflage der Band kam. Mit dabei
waren dort dann die ehemaligen Birthday Party-Gitarristen Mick Harvey
und Rowland S. Howard, dessen Bruder Harry Howard am Bass
und der englischen Drummer Epic Soundtrack (Bruder von Nicki Sudden).
Der Sound hatte durchaus Ähnlichkeiten mit dem von
Mehr
"Pop" als das Debüt vom letzten Jahr, aber Maria McKee
ist einfach eine Klasse für sich! Der Rest der Mannschaft war austauschbar.
Dieses
mal kommt der Mann ganz akustisch daher und spielt mit excellenten Meistern
ihres jeweiligen Faches (Byron Berline an der Fiedel, Jerry
Scheff am Kontrabass, David Hidalgo von Los Lobos an
Gitarre und Akkordeon, Dobrogott Jerry Douglas und Steve Duncan
an der kleinen Trommel) eine erstklassige Singer/Songwriter-Bluegrass-Fusion-Platte
ein!
Nach
langer Zeit mal wieder eine Jazzplatte von ECM, die es in meine Liste
schafft. Vielleicht liegt's an der klassischen "Rockbesetzung"
mit zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug? Auf jeden Fall schreibt Johnson
wunderbare Musik und liefert zusammen mit dem Weather Report-Drummer Peter
Erskine eine großartige Grundlage, auf der sich die beiden Gitarrenmeister
Bill Frisell und John Scofield ausbreiten können.
Lovett
ist Texaner und bewegt sich auf seinem Debüt in der Tradition anderer
großer Texaner, wie z.B. 
Damals - und auch heute wieder - eine der besten Gitarrenbands in unserem
Land. Dies ist das Debütalbum der Truppe um den Sänger und Gitarristen
Stefan Lienemann, auch bekannt als Limo, damals bei
einem kleinem Label aus dem Sauerland erschienen, bevor die Band von der
Industrie entdeckt wurde und bei Polydor von 1987 "
Völlig
überraschend stürmte das musizierende Ehepaar Pat McDonald
(Gitarre) und Barbara K. McDonald (Bass) nur von einer Beatbox
begleitet die amerikanischen und britischen Charts mit dem genialen Song
"The Future Looks Bright (I Got To Wear Shades)". Leider verschwand
die Band danach wieder in der Versenkung, inzwischen gehen beide privat
und musikalisch getrennte Weg.
"Diesel
River" ist eigentlich nicht der Debüt-Longplayer dieser englischen
Gitarrenband um Sänger, Gitarrist und Songschreiber Peter Astor,
sondern eine 8-Track-Complation der ersten Singles und Maxis von 1985/86.
Peter Astor hat sicherlich ganz intensiv das