Das
Album des Jahres
weitere
Highlights ...
| Pretenders (WEA/Real, Jan. 1980) |
Chrissie
Hyndes Debüt war damals ein großer Erfolg. Tolle Songs,
tolle Gitarren. |
| Jack DeJohnette: "Special Edition" (ECM, Jan. 1980) |
Dies
ist eine für ECM-Verhältnisse relativ "fetzige" Platte.
Zusammen mit dem Bassisten Peter Warren, den beiden Spitzensaxofonisten
Arthur Blythe (alt) und David
Murray (tenor) lieferte Schlagzeuger (und Pianist!) DeJohnette eine
Hommage an die Saxofonisten Eric Dolphy und John
Coltrane. |
| Elvis Costello & The Attractions: "Get Happy" (Radarscope, Feb. 1980) |
|
|
| The Soft Boys: "A Can Of Bees" (Aura, Feb. 1980) |
Meine
erste Begegnung mit dem Werk des genialen Robyn Hitchcock verlief
recht unspektakulär: ich habe dieses Album mit dem furchtbaren Cover
für 2 Mark 90 bei Olschewski in Oberhausen aus der Grabbelkiste gezogen
- vielleicht, weil ich den Namen des Sologitarristen Kimberley Rew
von Katrina & The Waves (na ja...) und als Autor der Bangles-Single
"Going Down to Liverpool" (Oh yeah!) kannte. Erst viel später
kam ich über das Solowerk von Hitchcock auf den Geschmack - und musste
feststellen, was für ein Schätzchen ich da schon seit längerem
in meiner Plattensammlung hatte! |
| Warren Zevon: "Bad Luck Streak At Dancing School" (Elektra/Asylum, Feb. 1980) |
|
|
| Emmylou Harris: "Roses In The Snow" (Warner, Mai 1980) |
Und
schon wieder eine klasse Platte von meiner absoluten Favoritin. Dieses mal
etwas bluegrass-lastiger und akustischer ausgerichtet. Es überzeugt
die Gitarrenarbeit von Albert Lee und Tony Rice. |
| Jackson Browne: "Hold Out" (Elektra/Asylum, Juni 1980) |
Da wird mir mein Bandkollege Müller
wohl widersprechen, aber das ist für lange Jahre das letzte richtig
gute Jackson Browne-Album. Vielleicht, weil David Lindley zum letzten
mal zur Stammbesetzung gehört? Auf jeden Fall haben die beiden zusammen
einen der schönsten JB-Songs verfasst: "Call It A Loan"! |
| Nine Below Zero: "Live At The Marquee" (A&M, Juni 1980) |
Was
für ein ungewöhnliches Debütalbum bei einem großen Plattenlabel:
ein Livealbum aus dem kleinen, aber berühmten Londoner "Marquee
Club". Wenn man diese Platte dann hört, weiß man warum: Nine
Below Zero sind live mit ihrer hochenergetischen Mischung aus Blues und
R&B einfach unglaublich. Selten habe ich eine bessere Bluesband gehört.
Die Rhythmusgruppe ist absolut auf dem Punkt. Sänger/Gitarrist Dennis
Greaves ist auch sehr stark, aber der Harpspieler Mark
Feltham ist einfach unglaublich! |
| The Soft Boys: "Underwater Moonlight" (Armageddon, Juli 1980) |
Dieses
Album gilt als das Meisterwerk der Band um den Sänger, Songschreiber
und Gitarristen Robyn Hitchcock, den Drummer Morris Windsor,
den Bassisten Matthew Seligman und den Gitarristen Kimberley
Rew. Mitten in der New-Wave-Zeit konnte die Musiker mit ihrem anspruchsvollen,
im weitesten Sinne an Dylan und die Byrds erinnernden Psychedelic-Rock
leider nicht beim großen Publikum landen, sondern waren eher Lieblinge
der Kritiker und "Musican's Musican" (R.E.M. zählen
die Band zu ihren großen Vorbildern). Hitchcock machte in den
80ern und 90ern eine Reihe von mehr oder weniger erfolgreichen Soloalben.
Rew hatte später als einziger durch sein Mitwirken bei Katrina
& The Waves und seinem für die Bangles geschriebenen
Song "Going Down To Liverpool" doch noch einen größeren
Publikumserfolg. |
| Echo & The Bunnymen: "Crocodiles" (Korova, Juli 1980) |
Die
Band ist eine der wenigen Truppen aus der "Grufty"-Ecke, die
ich klasse finde. Eigentlich ist das Etikett "Grufty"/"Düsterrock"
auch eher unpassend. Mich erinnern die Jungs viel eher an die guten alten
Doors. |
| Paul Simon: "One Trick Pony" (Warner, Aug. 1980) |
Jetzt
begebe ich mich ein wenig auf Glatteis: eigentlich sollte ich Paul
Simon nicht gut finden ("den kennt ja jeder - wie langweilig!").
Meistens ist er mir auch tatsächlich ziemlich egal. Aber wenn ich
ihn dann doch mal mag, dann mit einem eher unbekannten, unpopulären
Album. "One Trick Pony" ist der Soundtrack zu einem Kinofilm,
in dem Paul Simon - Überraschung! - einen Sänger und Songschreiber
spielt. Der Film lief vor Ewigkeiten mal im ZDF, woran ich mich aber kaum
noch erinnern kann. Nur, dass es da tolle Konzertaufnahmen gab, bei denen
Richard Tee am E-Piano, Steve Gadd am Schlagzeug, Eric
Gale an der Gitarre und Tony Levin ab Bass glänzen. Vor
allem diesen Fender-Rhodes-Sound mag ich so sehr! Der Film hat damals
wohl überall schlechte Kritiken bekommen, aber ich hab eine gute,
wenn auch dürftige, Erinnerung dran!(27.02.2006) |
| Captain Beefheart & The Magic Band: "Doc At The Radar Station" (Virgin, Aug. 1980) |
Nach
zwei enttäuschenden Versuchen mit "normaler Rockmusik"
(na ja: "normal" zumindest für die Verhältnisse des
Captains) plötzlich doch wieder ein echtes Hammeralben mit allen
alten Stärken: irrer Gesang, verrückte Texte, schräge Rhythmen,
geniale Slidegitarren - diesmal unterstützt vom Zappa-Posaunisten
Bruce Fowler. An den Gitarren Jeff
Morris Tepper und der erst später bekannt werdende Gary
Lucas. |
| Van Morrison: "Common One" (Mercury, Sept. 1980) |
Mit
diesem Album habe ich Van Morrison eigentlich erst richtig für mich
entdeckt. Die Band vom genialen, aber an mir noch vorüber gegangenen
Vorgängeralbum "Into The
Music" blieb weitestgehend zusammen und kam dieses mal ganz ohne
Gaststars aus. Von den Songs finde ich vor allem das viertelstündige
"Summertime In England" beeindruckend. Es lässt die alten
Glanztaten von "Madame George" (auf "Astral
Weeks" von 1968) und "Listen To The Lion" (auf dem
unterschätzen Album "Saint
Dominic's Preview" von 1972) wieder in Erinnerung kommen! |
| Ry Cooder: "Borderline" (Warner, Okt. 1980) |
Der
Nachfolger zu "Bop Till You Drop"
kam damals bei mir erst nicht so spektakulär rüber, hatte dann
aber die längere Halbwertszeit, was nicht zuletzt am vorzüglichen
Songmaterial (z.B. "6345789" von Eddie Floyd) und der guten
Band liegt: klasse Rhythmusgruppe (Jim Keltner
am Schlagzeug, Perkussionist Ras Baboo
und Bassist Tim Drummond), toller
Chor (John Hiatt, Bobby
King und Willie Greene) und
natürlich Cooders unnachahmliches Slidespiel. |
| John Hiatt: "Two Bit Monsters" (MCA, Okt. 1980) |
|
|
| Japan: "Gentlemen Take Polaroids" (Virgin, Okt. 1980) |
Über
die Band Japan hatte ich zwei Jahre zuvor in der Bravo von meiner kleinen
Schwester zum ersten mal was gelesen und sie danach als gestylte Teenieband
ignoriert. Damit lag ich natürlich total daneben, denn die Band um
die Brüder David Sylvian (v,g) und Steve Jansen (dr),
den Keyboarder Richard Barbieri und den Bassisten Mick Karn
produzierte damals bereits eine tolle und total eigenständige Musik,
die dann später in den Soloalben von Sylvian und Karn (Dali's Car)
und den Duoplatten von Jansen/Barbieri (Dolphin Twins) konsequent weiterentwickelt
wurde. |
| John Martyn: "Grace & Danger" (Okt. 1980) |
Eine der ganz wenigen Platten, auf denen Phil Collins trommelt
und singt und die ich trotzdem sehr mag! Das ist natürlich der Verdienst
des schottischen Sängers, Gitarristen, Songschreibers und Querdenkers
John Martyn. Eine Werk zwischen Folk, Funk, Reggae und Mainstream.
"Sweet Little Mystery" war damals eines meiner Lieblingslieder. |
| Rockpile: "Seconds Of Pleasure" (F-Beat, Okt. 1980) |
|
|
| XTC: "The Black Sea" (Island, Okt. 1980) |
Eines der vielen tollen XTC-Alben von Andy Partridge und seinen
Mitstreitern aus den frühen 80ern! |
| Tom Waits: "Heartattack And Wine" (Elektra/Asylum, Okt. 1980) |
Das
letzte Album vor dem Quantensprung "Swordfishtrombones"
war auch schon ein sehr schönes! Mit dem klasse Titelsong und "Jersey
Girl", das später von Bruce Springsteen "vereinnahmt"
wurde. |
| Fehlfarben: "Monarchie und Alltag" (EMI/Elektrola, Nov. 1980) |
|
Keine Atempause |
| Pat Metheny: "80/81" (ECM, Dez. 1980) |
Ein
wunderbares Jazz-Doppelalbum (!) des ehemaligen Gitarrenwunderkinds, zusammen mit den
Jazzlegenden Charlie Haden (Bass), Jack DeJohnette
(drums) und den Saxofonisten Dewey Redman und Michael Brecker. Gefällt
mir sehr viel besser als Methenys Aufnahmen mit der Pat Metheny Group aus dieser Zeit. |
| Any Trouble: "Where Are All The Nice Girls" (Stiff, 1980) |
Fünf
Jahre früher am Start wären Any Trouble sicherlich die Helden
des Pubrock geworden. Im Jahre 1980 und umgeben von Punkrockern und New-Wave-Poppern
hatten die Jungs um den Sänger/Gitarristen/Songschreiber Clive
Gregson (das ist der mit Kassengestellbrille und dem zarten Ansatz
einer Glatze) eigentlich keine Chance. Trotzdem war das ein tolles Debüt
mit tollen Songs. |
| The Feelies: "Crazy Rhythms" (Stiff, 1980) |
Die
Feelies waren schon eine merkwürdige Band. Das Debüt der Amerikaner
erschien auf dem englischen Kultlabel Stiff und erregte mit seiner Mischung
aus Kinks, Beatles, Velvet Underground und Television auf Speed eine große
Aufmerksamkeit. Danach herrschte für 5 Jahre Funkstille und es erschienen
drei weitere Klassealben mit anderer Rhythmusgruppe. Dominiert wurde die
Band von den beiden Sängern/Gitarristen Bill Million und Glenn
Mercer. Am Schlagzeug saß Anton Fier, der später
ein Star der New Yorker-Avantgarderock-Szene wurde (Lounge Lizards, Golden
Palominos) und heute angeblich in der Band der David Letterman-Show trommelt.
(in der Harald Schmidt-Show bläst Mel Collins das Saxofon!).
Neben Songs von Million/Mercer gab es auch zwei Cover von prominenten
Vorbildern: "Everybody's Got Something To Hide" (Lennon/McCartney)
und "Paint It Black" (Jagger/Richards), letzteres allerdings
nur auf dem Re-Release von 1990 auf A&M. |
| David Grisman: "Quintet '80" (Warner, 1980) |
|
|
| Charlie Haden, Jan Garbarek & Egberto Gismonti: "Magico" (ECM, 1980) |
|
Wie auch immer: Ein gelungenes Gipfeltreffen von drei Spitzenkönnern im typischen ECM-Sound. Gute Zutaten liefern eben ein gutes Gericht... |
| The Nighthawks (Mercury, 1980) |
|
The Nighthawks' one and only brush with a big-time record
company, Mercury, came in the '80s, and ended in disaster. Wenner remembers
one executive saying, "Well, this is kind of a weird album - I
hear a blues song, I hear a rockabilly song, and this is kind of a soul
song." Wenner replied, "Exactly! It's like... American music!." |
| Terry & The Pirates: "The Doubtful Handshake" (Line, 1980) |
Terry
Dolan kam als Folksänger zu Beginn der 70er nach San Francisco
und formte dort diese Rockband, in der viele Stars der Bay Area-Szene
mitmachten. Auf Basis von Terry's Gesang und Rhythmusgitarre gibt es wunderbar
entspannten Westcoastrock, wie man ihn lange nicht mehr gehört hatte.
Dafür sorgen die Gitarristen John Cipollina (Quicksilver
Messenger Service, Copperhead)
und Greg Douglass (Steve Miller Band), der Bassist David Hayes
(Van Morrison, Jesse
Colin Young), der Drummer Jeff Myer (Jesse
Colin Young) und als Gast-Keyboarder Pete Sears (Rod Stewart,
Jefferson Starship, Hot Tuna). Neben Songs von Dolan, Douglass und Cipollina
gibt's auch zwei schöne Coverversionen: "Ain't Living Long Like
This" (Rodney Crowell) und "I Put A Spell On You" (Screaming
Jay Hawkins, bekannt auch von CCR). |
| Young Marble Giants: "Colossal Youth" (Rough Trade, 1980) |
Das
Debüt der Sängerin Alison Statton und den Brüdern
Phil Moxham (bg) und Stuart Moxham (g,keyb) blieb auch die
einzige Platte der Band. Diese sehr eigenwillige und spröde Musik
brachte der Band damals Kultstatus ein. |
| "The London R&B Sessions" (Albion, 1980) |
Das
"Hope & Anchor", eine Londoner Vorortkneipe, gilt als eine
der Keimzellen des Pubrock, brachte aber auch Blues und Punkrock, nachzuhören
auf dem exquisiten Sampler "Hope
& Anchor Front Row Festival", ebenfalls bei Albion erscheinen.
Im Dezember 1979 trafen sich dann ein paar wirklich klasse Acts, die sich
weitestgehend unter dem Etikett "R&B" zusammenfassen lassen:
Wilko Johnson (Ex-Dr. Feelgood),
The Pirates, The Bluesband (die vom Rockpalast), The
Count Bishops, aber auch die Hope&Anchor House Band, in
der die beiden Ex-Man Deke
Leonard und Martin Ace zusammen mit dem britischen Pedalsteel-Virtuosen
B.J. Cole spielen |
| << 1979 | Oben | 1981 >> |
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Dies
ist eine für ECM-Verhältnisse relativ "fetzige" Platte.
Zusammen mit dem Bassisten Peter Warren, den beiden Spitzensaxofonisten
"Elvis
wanted a change of direction, so he buys a load of old soul records
and asks The Attractions to play like Booker T.& The MGs. The pressure
of constant touring and the infamous Columbus, Ohio incident was starting
to show, and while recording in Holland they got through at least 5
engineers. At one point Steve Nieve exclaimed, "I can't play this
monkey music anymore, it's an insult to jazz!", and Bruce Thomas
was starting to see beatles on the floor. Despite album sales being
only half of what
Meine
erste Begegnung mit dem Werk des genialen Robyn Hitchcock verlief
recht unspektakulär: ich habe dieses Album mit dem furchtbaren Cover
für 2 Mark 90 bei Olschewski in Oberhausen aus der Grabbelkiste gezogen
- vielleicht, weil ich den Namen des Sologitarristen Kimberley Rew
von Katrina & The Waves (na ja...) und als Autor der Bangles-Single
"Going Down to Liverpool" (Oh yeah!) kannte. Erst viel später
kam ich über das Solowerk von Hitchcock auf den Geschmack - und musste
feststellen, was für ein Schätzchen ich da schon seit längerem
in meiner Plattensammlung hatte!
Und
schon wieder eine klasse Platte von meiner absoluten Favoritin. Dieses mal
etwas bluegrass-lastiger und akustischer ausgerichtet. Es überzeugt
die Gitarrenarbeit von Albert Lee und Tony Rice.
Was
für ein ungewöhnliches Debütalbum bei einem großen Plattenlabel:
ein Livealbum aus dem kleinen, aber berühmten Londoner "Marquee
Club". Wenn man diese Platte dann hört, weiß man warum: Nine
Below Zero sind live mit ihrer hochenergetischen Mischung aus Blues und
R&B einfach unglaublich. Selten habe ich eine bessere Bluesband gehört.
Die Rhythmusgruppe ist absolut auf dem Punkt. Sänger/Gitarrist
Dieses
Album gilt als das Meisterwerk der Band um den Sänger, Songschreiber
und Gitarristen Robyn Hitchcock, den Drummer Morris Windsor,
den Bassisten Matthew Seligman und den Gitarristen Kimberley
Rew. Mitten in der New-Wave-Zeit konnte die Musiker mit ihrem anspruchsvollen,
im weitesten Sinne an Dylan und die Byrds erinnernden Psychedelic-Rock
leider nicht beim großen Publikum landen, sondern waren eher Lieblinge
der Kritiker und "Musican's Musican" (R.E.M. zählen
die Band zu ihren großen Vorbildern). Hitchcock machte in den
80ern und 90ern eine Reihe von mehr oder weniger erfolgreichen Soloalben.
Rew hatte später als einziger durch sein Mitwirken bei Katrina
& The Waves und seinem für die Bangles geschriebenen
Song "Going Down To Liverpool" doch noch einen größeren
Publikumserfolg.
Die
Band ist eine der wenigen Truppen aus der "Grufty"-Ecke, die
ich klasse finde. Eigentlich ist das Etikett "Grufty"/"Düsterrock"
auch eher unpassend. Mich erinnern die Jungs viel eher an die guten alten
Doors.
Jetzt
begebe ich mich ein wenig auf Glatteis: eigentlich sollte ich Paul
Simon nicht gut finden ("den kennt ja jeder - wie langweilig!").
Meistens ist er mir auch tatsächlich ziemlich egal. Aber wenn ich
ihn dann doch mal mag, dann mit einem eher unbekannten, unpopulären
Album. "One Trick Pony" ist der Soundtrack zu einem Kinofilm,
in dem Paul Simon - Überraschung! - einen Sänger und Songschreiber
spielt. Der Film lief vor Ewigkeiten mal im ZDF, woran ich mich aber kaum
noch erinnern kann. Nur, dass es da tolle Konzertaufnahmen gab, bei denen
Richard Tee am E-Piano, Steve Gadd am Schlagzeug, Eric
Gale an der Gitarre und Tony Levin ab Bass glänzen. Vor
allem diesen Fender-Rhodes-Sound mag ich so sehr! Der Film hat damals
wohl überall schlechte Kritiken bekommen, aber ich hab eine gute,
wenn auch dürftige, Erinnerung dran!
Nach
zwei enttäuschenden Versuchen mit "normaler Rockmusik"
(na ja: "normal" zumindest für die Verhältnisse des
Captains) plötzlich doch wieder ein echtes Hammeralben mit allen
alten Stärken: irrer Gesang, verrückte Texte, schräge Rhythmen,
geniale Slidegitarren - diesmal unterstützt vom Zappa-Posaunisten
Mit
diesem Album habe ich Van Morrison eigentlich erst richtig für mich
entdeckt. Die Band vom genialen, aber an mir noch vorüber gegangenen
Vorgängeralbum "
Der
Nachfolger zu "
Über
die Band Japan hatte ich zwei Jahre zuvor in der Bravo von meiner kleinen
Schwester zum ersten mal was gelesen und sie danach als gestylte Teenieband
ignoriert. Damit lag ich natürlich total daneben, denn die Band um
die Brüder David Sylvian (v,g) und Steve Jansen (dr),
den Keyboarder Richard Barbieri und den Bassisten Mick Karn
produzierte damals bereits eine tolle und total eigenständige Musik,
die dann später in den Soloalben von Sylvian und Karn (Dali's Car)
und den Duoplatten von Jansen/Barbieri (Dolphin Twins) konsequent weiterentwickelt
wurde.
Eines der vielen tollen XTC-Alben von Andy Partridge und seinen
Mitstreitern aus den frühen 80ern!
Das
letzte Album vor dem Quantensprung "
Eines
der wenigen richtig guten Alben der "Neuen Deutschen Welle",
obwohl: die Düsseldorfer Fehlfarben mit NDW in Verbindung zu bringen
ist eigentlich Blasphemie. Mit dem absoluten "Hit" der damaligen
Zeit "Ein Jahr":
Ein
wunderbares Jazz-Doppelalbum (!) des ehemaligen Gitarrenwunderkinds, zusammen mit den
Jazzlegenden Charlie Haden (Bass),
Fünf
Jahre früher am Start wären Any Trouble sicherlich die Helden
des Pubrock geworden. Im Jahre 1980 und umgeben von Punkrockern und New-Wave-Poppern
hatten die Jungs um den Sänger/Gitarristen/Songschreiber Clive
Gregson (das ist der mit Kassengestellbrille und dem zarten Ansatz
einer Glatze) eigentlich keine Chance. Trotzdem war das ein tolles Debüt
mit tollen Songs.
Die
Feelies waren schon eine merkwürdige Band. Das Debüt der Amerikaner
erschien auf dem englischen Kultlabel Stiff und erregte mit seiner Mischung
aus Kinks, Beatles, Velvet Underground und Television auf Speed eine große
Aufmerksamkeit. Danach herrschte für 5 Jahre Funkstille und es erschienen
drei weitere Klassealben mit anderer Rhythmusgruppe. Dominiert wurde die
Band von den beiden Sängern/Gitarristen Bill Million und Glenn
Mercer. Am Schlagzeug saß Anton Fier, der später
ein Star der New Yorker-Avantgarderock-Szene wurde (Lounge Lizards, Golden
Palominos) und heute angeblich in der Band der David Letterman-Show trommelt.
(in der Harald Schmidt-Show bläst Mel Collins das Saxofon!).
Neben Songs von Million/Mercer gab es auch zwei Cover von prominenten
Vorbildern: "Everybody's Got Something To Hide" (Lennon/McCartney)
und "Paint It Black" (Jagger/Richards), letzteres allerdings
nur auf dem Re-Release von 1990 auf A&M.
Dies
ist bereits das zweite Album, welches mir vom Meister der 8 dünnen
Saiten zwischen die Finger gekommen ist. Da das 
Ich
besitze leider nur eine Kassettenkopie von diesem raren Meisterwerk
der "Bluesband" um den Harpspieler Mark Wenner und
den Gitarristen Jim Thackery, ihrem einzigen Album bei einer
großen Plattenfirma. Mit einer genialen Version des
Terry
Dolan kam als Folksänger zu Beginn der 70er nach San Francisco
und formte dort diese Rockband, in der viele Stars der Bay Area-Szene
mitmachten. Auf Basis von Terry's Gesang und Rhythmusgitarre gibt es wunderbar
entspannten Westcoastrock, wie man ihn lange nicht mehr gehört hatte.
Dafür sorgen die Gitarristen John Cipollina (
Das
Debüt der Sängerin Alison Statton und den Brüdern
Phil Moxham (bg) und Stuart Moxham (g,keyb) blieb auch die
einzige Platte der Band. Diese sehr eigenwillige und spröde Musik
brachte der Band damals Kultstatus ein.
Das
"Hope & Anchor", eine Londoner Vorortkneipe, gilt als eine
der Keimzellen des Pubrock, brachte aber auch Blues und Punkrock, nachzuhören
auf dem exquisiten Sampler "