Das
Album des Jahres
weitere
Highlights ...
| Them: "Them Again" (Decca/Deram, Jan. 1966) |
"It's All Over Now baby Blue" von Them ist wahrscheinlich einer
meiner absoluten Lieblinxsonx, auf jeden Fall eine meiner liebsten Dylaninterpretationen.
Beim Van Morrison-Konzert letzten Sonntag in Bonn war das Lied klar einer
der Höhepunkte. Die Platte enthält natürlich noch mehr
Highlights, etwa das Morrison-Original "Could You, Would You"
(später von den Bishops und Willy
DeVille gecovert) oder die Soulstücke "Turn On Your Love
Light" und "I Put A Spell On You". Die Band tourte damals
sehr erfolgreich in den USA als Teil der "British Invasion"
und inspirierte viele US, sich mit ihren eigenen Wurzeln zu beschäftigen.
Ich behaupte mal, dass ohne Van Morrison
"Turn On Your Love Light" nie zu einem Grateful
Dead-Klassiker geworden wäre!(16.07.2004) |
| Jefferson Airplane: "Takes Off" (RCA/Grunt, Feb. 1966) |
Das
Debüt. Noch ohne Grace Slick: es singt eine gewisse Signe Anderson.
Am Schlagzeug saß erst- und letztmalig der spätere Moby
Grape-Sänger und Gitarrist Skip Spence. |
| Otis Redding: "The Soul Album" (Stax/Volt, April 1966) |
Mit
der Stax-Hausband Booker T. & The MGs (Organist Booker T. Jones,
Gitarrist Steve Cropper, Bassist Donald "Duck" Dunn und Drummer
Al Jackson), verstärkt durch Pianist Isaac Hayes und die Memphis
Horns (Trompeter Andrew Love, Saxofonist Wayne Jackson u.a.) eingespielte
vorzügliche Sammlung an Balladen und gelegntlichen Uptemponummern. Ein Klassiker! |
| The Rolling Stones: "Aftermath" (Decca, April 1966) |
Ich bin nicht wirklich ein Stones-Kenner, würde aber sagen: das
erste gute und eigenständige Stones-Album. Auf jeden Fall ein Klassiker.
|
| Bob Dylan: "Blonde On Blonde" (Columbia, Mai 1966) |
Das erste wichtige Doppelalbum der Rockmusik!
|
| The Blues Project: "Live At The Cafe Au Go Go" (Verve/Folkways, Mai 1966) |
Bereits
ihr Livedebüt wurde für dieses Album mitgeschnitten. Eine der bekanntesten
frühen weissen Bluesband neben Canned Heat, Paul Butterfield und seinen Mannen.
Organist Al Kooper gründete später Blood, Sweat & Tears,
Gitarrist Steve Katz war danach mit Blood, Sweat & Tears sehr und mit
American Flyer nicht ganz so erfolgreich,
Bassist Andy Kulberg und Drummer Roy Blumenfeld gründeten die Band
Sea Train. Eine echte Keimzelle der Rockgeschichte! |
| The Byrds: "Fifth Dimension" (Columbia, Juli 1966) |
|
|
| Tim Hardin: "1" (Verve, Juli 1966) |
"1" ist bereits Tims zweites Album, aber das erste auf dem Jazzlabel
Verve mit zahlreichen Klassikern ("Misty Roses", "Reason
To Believe"). Aus der Begleitband ist der Vibraphonist Gary
Burton hervorzuheben. |
| The Beatles: "Revolver" (EMI/Parlophone, Aug. 1966) |
|
|
| Paul Butterfield Blues Band: "East-West" (Elektra, Aug. 1966) |
Wenn
man diese Platte als reine Bluesplatte einordnet, wird man ihr kaum
gerecht. Wir hören in Alan Toussaints "Get Out My Life"
New Orleans, mit Nat Adderleys "Worksong" von Jazzklänge
und im Titelsong 10 Minuten lang eine der ersten, auf "Rockplatten"
verewigten, indisch angehauchten Jams. Vielleicht war die Paul Butterfield
Blues Band ja sogar eine der ersten "Jambands"? |
| Donovan: "Sunshine Superman" (PYE, Sept. 1966) |
Von
vielen aus meiner Generation wird Donovan nicht sonderlich ernst genommen,
gilt er doch als Weichei oder "Dylan für Arme". Sicherlich
ist auch der eine oder andere von uns mit solchen Liedern wie "Catch
The Wind" oder "Donna, Donna" gequält worden (wobei
die Schuld an der Weiterverbreitung des Volxliedes "Donna, Donna"
in den 70ern (=meine Zeit) eher Peter Bursch als Donovan selber anzulasten
ist. Für mich gibt es aber zwei Dinge auf der Plusseite von Donovan:
zum einen das schöne Comeback vor einigen Jahren auf Rick Rubin's
American-Label (vielleicht nicht ganz so gewaltig, wie das von Johnny
Cash im gleichen Stall), zum anderen dieses "Hippie"-Album mit
dem Killer-Song "Season Of The Witch": ein zeitloser Klassiker. |
| "Chicago/The Blues/Today!" (Vanguard, Okt. 1966) |
|
|
| "Buffalo Springfield" (Atco, Dez. 1966 und Feb. 1967) |
Stephen Stills und Neil Youngs erste Grosstat in jungen Jahren. U.a. mit dem
Hit "For What It's Worth". |
| Tim Buckley (Elektra, Dez. 1966) |
Bei
seiner Debütplatte war Tim gerade mal 19 Jahre jung. Gesanglich und
kompositorisch schon auf höchstem Niveau, ist der Gesamtsound hier
aber noch relativ konventionell. Erst auf den folgenden Platten löst
er sich von diesen Fesseln. |
| John Coltrane: "Meditations" (Impulse!, 1966) |
|
| Fred Neil (Capitol, 1966) |
Einer
der Kultfiguren der frühen New Yorker Folkszene, Vorbild für
viele Nachfolger (u. a. Tim Buckley, Bob
Dylan und David Crosby), Autor
zweier der schönsten Lieder aus dieser Zeit (natürlich "The
Dolphins" und "Everybody's Talkin'"), aber selber ohne
den großen Durchbruch. Nach diesem tollen Album #3 (eine Duoplatte von
1964 mitgerechnet), gab's danach nur noch Live- und Sessionaufnahmen.
Danach verschwand Fred Neil zurück nach Florida in die Anonymität
und verstarb vor einigen Jahren an Krebs, ohne dass davon viel in der
Presse zu lesen war.Die Musik? Natürlich schon sehr "folky", aber vor allem geprägt von seiner tollen Baritonstimme. Irgendwo zwischen seinem "Fan" Tim Buckley (wenn der mal tief sang) und Johnny Cash. (Dez. 2006) |
| Junior Wells Chicago Blues Band: "Hoodoo Man Blues" (Delmark, 1966) |
Junior Wells Debütalbum wird zu recht als ein Klassiker und Höhepunkt
des elektrischen Chicago Blues bezeichnet. Mit Buddy Guy an der
Gitarre. Nicht nur etwas für Bluespuristen, auch wenn das natürlich
purer Blues! |
| Larry Young: "Unity" (Blue Note, 1966) |
"Unity" ist vielleicht beste Album eines der ganz großen Orgelspieler
des Jazz! Unterstützt von Elvin Jones am Schlagzeug und den
Bläsern Joe Henderson (sax) und Woody Shaw (tp) wird hier
ein modernere Orgelmusik als etwa bei Jimmy Smith gepflegt, den ich aber
auch sehr schätze.(02.06.2009) |
| << 1965 | Oben | 1967 >> |
| Erstellt: | Letzte Aktualisierung: 02.06.2009 23:03 | 13779 Besucher seit dem 01.12.2002 |
| Homepage im neuen Fenster | We´re Waiting For Louise! | © Webmaster: |

Das
Debüt. Noch ohne Grace Slick: es singt eine gewisse Signe Anderson.
Am Schlagzeug saß erst- und letztmalig der spätere
Mit
der Stax-Hausband Booker T. & The MGs (Organist Booker T. Jones,
Gitarrist Steve Cropper, Bassist Donald "Duck" Dunn und Drummer
Al Jackson), verstärkt durch Pianist Isaac Hayes und die Memphis
Horns (Trompeter Andrew Love, Saxofonist Wayne Jackson u.a.) eingespielte
vorzügliche Sammlung an Balladen und gelegntlichen Uptemponummern. Ein Klassiker!
Bereits
ihr Livedebüt wurde für dieses Album mitgeschnitten. Eine der bekanntesten
frühen weissen Bluesband neben Canned Heat, Paul Butterfield und seinen Mannen.
Organist Al Kooper gründete später Blood, Sweat & Tears,
Gitarrist Steve Katz war danach mit Blood, Sweat & Tears sehr und mit
Oft
wird ja gesagt, "
Wenn
man diese Platte als reine Bluesplatte einordnet, wird man ihr kaum
gerecht. Wir hören in Alan Toussaints "Get Out My Life"
New Orleans, mit Nat Adderleys "Worksong" von Jazzklänge
und im Titelsong 10 Minuten lang eine der ersten, auf "Rockplatten"
verewigten, indisch angehauchten Jams. Vielleicht war die Paul Butterfield
Blues Band ja sogar eine der ersten "Jambands"?
Von
vielen aus meiner Generation wird Donovan nicht sonderlich ernst genommen,
gilt er doch als Weichei oder "Dylan für Arme". Sicherlich
ist auch der eine oder andere von uns mit solchen Liedern wie "Catch
The Wind" oder "Donna, Donna" gequält worden (wobei
die Schuld an der Weiterverbreitung des Volxliedes "Donna, Donna"
in den 70ern (=meine Zeit) eher Peter Bursch als Donovan selber anzulasten
ist. Für mich gibt es aber zwei Dinge auf der Plusseite von Donovan:
zum einen das schöne Comeback vor einigen Jahren auf Rick Rubin's
American-Label (vielleicht nicht ganz so gewaltig, wie das von Johnny
Cash im gleichen Stall), zum anderen dieses "Hippie"-Album mit
dem Killer-Song "Season Of The Witch": ein zeitloser Klassiker.
Stephen Stills und Neil Youngs erste Grosstat in jungen Jahren. U.a. mit dem
Hit "For What It's Worth".
Bei
seiner Debütplatte war Tim gerade mal 19 Jahre jung. Gesanglich und
kompositorisch schon auf höchstem Niveau, ist der Gesamtsound hier
aber noch relativ konventionell. Erst auf den folgenden Platten löst
er sich von diesen Fesseln.
Einer
der Kultfiguren der frühen New Yorker Folkszene, Vorbild für
viele Nachfolger (u. a.